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AMRISWIL: Das «Glashaus» wird 50

Nach seiner Erstellung erregte das Gebäude weit über die Grenzen von Amriswil Aufmerksamkeit. Die Einweihung des Gebäudes bescherte der Bevölkerung ein Naherholungsgebiet.
Eugen Fahrni
Heute vor 50 Jahren wurde das neue Lager- und Bürogebäude der ISA eingeweiht.

Heute vor 50 Jahren wurde das neue Lager- und Bürogebäude der ISA eingeweiht.

Eugen Fahrni

amriswil@thurgauerzeitung.ch

Täglich fahren heute hunderte, ja tausende Autos durch die Weinfelderstrasse an einem markanten Gebäude mit vier Stockwerken vorbei. Wohl kaum jemand kann sich vorstellen, dass dieses Gebäude schon vor 50 Jahren gebaut und am 12. Januar 1968 eingeweiht wurde.

Erstellt wurde das revolutionäre Gebäude als Lager, für die Spedition und die Büros der Textilfirma Sallmann AG. Das damals neue Gebäude erregte weit über die Gemeindegrenzen hinaus Aufsehen, weil es aufgrund der damaligen Bautechnik nach den neuesten baulichen Erkenntnissen erstellt worden war. Die wichtigsten 1968 verwendeten Baumaterialien waren Glas, Aluminium und Beton. Die Farbe wurde als «Braungoldton» bezeichnet. Und die Bevölkerung fragte sich damals überdies: Was soll ein Glashaus für Amriswil? Damals wie heute kann das Äussere dieses Gebäudes als modern bezeichnet werden. Modern war damals auch die Bauweise. Es dürfte eines der ersten Gebäude gewesen sein, das mit vorfabrizierten Elementen erstellt wurde. Zu den Besonderheiten gehörten zudem die automatischen Rollläden für die Büros. Noch heute geschehen Design und Entwicklung der Damen- und Herrenunterwäsche von ISA Bodywear in diesem Gebäude.

Ein Geschenk für die Bevölkerung

Aus Anlass der Einweihung des neuen Lager- und Speditionsgebäudes schenkte die Firma Sallmann, damals geleitet von Robert Sallmann, der Ortsgemeinde 1968 das Hellmühlewäldchen. Das ganze Gebiet dient bis zum heutigen Tag der Bevölkerung als wertvolles Naherholungsgebiet. So berichtete der Amriswiler Anzeiger vor 50 Jahren darüber, das Hellmühlewäldchen sei gedacht «als Spielplatz für die Jugend und als Ruheplatz für die Alten». Und weiter: Die Ortskommission (heute Stadtrat) nahm diese grosszügige Schenkung mit Freude und Dankbarkeit entgegen.

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