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AMRISWIL: Beachvolleyball erobert das Tellenfeld

Bei Bruthitze fanden am Wochenende die B-Schweizer-Meisterschaften im Sand statt. Bekannte Sportler nutzten das Turnier zum geselligen und familiären Plausch.
Thomas Ammann
Bei Hitze lieferten sich die Sportler harte Kämpfe. (Bild: Thomas Ammann)

Bei Hitze lieferten sich die Sportler harte Kämpfe. (Bild: Thomas Ammann)

Schattenplätze sind gefragt auf der Sportanlage Tellenfeld. Unter Zelten, Sonnenschirmen und Bäumen drängen sich die Zuschauer rund um die Beachvolleyball-Anlage. Dort spielen 48 Teams um den B-Schweizer-Meister-Titel im Beachvolleyball.

Männer mit nacktem Oberkörper und Frauen im knappen Bikini, die sich schweissgebadet in der gleissenden Sonne im Sand abmühen: das erinnert etwas an die Copacabana. Marco Krattiger geniesst es sichtlich, bei über ­ 30 Grad für einmal in der Rolle des Zuschauers im Schatten zu stehen – physisch und metaphorisch. «Hier habe ich meine ersten Gehversuche im Beachvolleyball gemacht», sagt der derzeit beste Beachvolleyballer des Landes und gebürtige Amriswiler. Zu einigen dieser Spieler habe er früher aufgeblickt.

Krattiger ist eine Attraktion im Tellenfeld. Jeder kennt den Zweimeter-Hünen. Allgemein gleichen die Meisterschaften eher einem Familienfest denn einer knallharten Konkurrenz. Da wird auch mal mit Gegnern gelacht oder Teigwarensalat verdrückt. Auch Dominic Joos fällt das auf. «Es herrscht eine wunderbare Atmosphäre. Die Stimmung ist sehr freundschaftlich.» Der langjährige Präsident von Volley Amriswil ist mittlerweile im Zentralvorstand des nationalen Volleyballverbands. Vor allem das Fairplay streicht er heraus. Denn die B-Schweizer-Meisterschaften werden gänzlich ohne Schiedsrichter gespielt.

Dass es aber trotzdem um einen bedeutenden Titel geht, zeigt sich bei den Duellen auf dem Feld. Da gibt es nach umstrittenen Punkten auch mal das eine oder andere Wortgefecht. Doch die Teams einigen sich meist gütlich. Und dies sei auch das Ziel, sagt Jonas Personeni, ein Amriswiler Volleyball-Urgestein, der als Schiedsrichter mehrmals an Olympischen Spielen teilgenommen hat. Personeni windet dem veranstaltenden Verein sport-amriswil.ch ein Kränzchen. Co-Präsident Milo Ullmann zieht am Sonntagabend eine positive Bilanz: «Es gab keine Zwischenfälle – und die Stimmung war grandios, vor allem natürlich aufgrund des Sieges der beiden Amriswiler Marco Bär und Miroslav Tomasik.» Auch Marco Bär lobt die Stimmung, bevor er anfügt: «Aber die Hitze war extrem. Richtig brutal zum Spielen.» Umso mehr geniesst der 37-Jährige die kalte Dusche nachher.

Thomas Ammann

amriswil@thurgauerzeitung.ch

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