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AMRISWIL: 16,9 Millionen für den Sport

Die Kostenschätzungen für den Sporthallenneubau, die Sanierung der alten Halle und den Bau eines Garderobengebäudes liegen auf dem Tisch. Die Stadt informierte am Mittwochabend.
Rita Kohn
Die Besucher zeigten grosses Interesse an den modifizierten Plänen. (Bild: Andrea Stalder)

Die Besucher zeigten grosses Interesse an den modifizierten Plänen. (Bild: Andrea Stalder)

AMRISWIL. Die Katze ist aus dem Sack: Das Gesamtpaket Sport soll 16,9 Millionen Franken kosten. Enthalten ist darin der Bau einer neuen Sporthalle, die Sanierung der bestehenden Halle, der Bau eines Garderobengebäudes beim Westplatz sowie die daraus resultierenden Umgebungsarbeiten und Nebenkosten. Am Informationsabend vom Mittwoch erläuterten Stadtrat Stefan Koster, Architekt Roger Biscioni und Urs Laib von der Sportplatzkommission, was Amriswil für diesen Betrag genau bekommen würde.

Bei genauerem Hinsehen zeigt sich, dass das Projekt «Wechselspiel», das aus dem Architekturwettbewerb als Sieger hervorgegangen war, deutlich abgespeckt wurde. Architekt Roger Biscioni kann dies aber gut vertreten. Es sind lediglich einige Optimierungen und gut umsetzbare Sparvarianten, die bei der Ausarbeitung des vorliegenden Vorschlags umgesetzt worden sind.

Eine bessere Lösung

Stadtrat Stefan Koster sagt, er sei nach der letzten Abstimmung, bei der eine knappe Mehrheit das Sporthallenprojekt ablehnte, traurig gewesen über den Ausgang.

Heute sei er froh, dass es so gekommen sei. Denn mit dem vorliegenden Projekt könne man den Amriswilerinnen und Amriswilern eine noch bessere Lösung vorlegen. Stiessen beim ersten Projekt Standort und Kosten auf Kritik, so sind beide Punkte mit der Angliederung der neuen an die alte Halle und den tieferen Kosten verbessert worden.

Abstimmungstermin unklar

Das Projekt ist nun nahezu abstimmungsreif. Der Stadtrat wird an seiner nächsten Sitzung darüber entscheiden, ob die Vorlage am 5. Juni vors Volk kommt, oder erst im Herbst. Peter Kummer plädierte in der anschliessenden Fragerunde dafür, dass die Sache nicht weiter nach hinten geschoben wird.

Ein anderer Votant wollte Näheres über die Unterhaltskosten wissen, die laut Stadtrat Koster rund 700 000 Franken jährlich ausmachen dürften. Ein weiterer Bürger warnte davor, jetzt nur die Kosten zu sehen, sei doch der Bedarf an einer weiteren Halle klar ausgewiesen. Notfalls müsse man halt Gelder der Stadt umverteilen.

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