Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Lesen.

AMRISWIL: 14 Punkte ziehen um ins Zentrum

Die einzige Küche der Stadt, die im aktuellen Gault-Millau-Führer gelistet ist, wechselt vom «Hirschen» an den Rennweg. Aus der «Mocca Café Lounge» wird ab Januar neu das Restaurant Renner.
Manuel Nagel
Matthias Brede und Marcel Thalheim freuen sich auf ihr neues Restaurant. Das Logo vom «Renner» steht schon fest. (Bild: Manuel Nagel)

Matthias Brede und Marcel Thalheim freuen sich auf ihr neues Restaurant. Das Logo vom «Renner» steht schon fest. (Bild: Manuel Nagel)

AMRISWIL. Der Tester vom renommierten Gault-Millau, der soeben wieder 14 Punkte verteilt hatte, war überrascht: «Was?! Sie verlassen Ihr Restaurant?» Das Restaurant ja – nicht aber die Stadt.

Es war der Silvester 2008, als die beiden Geschäftspartner Matthias Brede und Marcel Thalheim die Türen des «Hirschen» das erste Mal für ihre Gäste öffneten. Am 17. Dezember geht diese Ära nun zu Ende. Das Duo wechselt vom Kreisel «Köpplishuus» ins Zentrum an den Rennweg 6, wo sich aktuell noch die «Mocca Café Lounge» befindet.

«Am 15. Dezember bekommen wir die Schlüssel», freut sich Matthias Brede, der auch am neuen Ort seine Kochlöffel virtuos schwingen wird. Und er verrät, dass das neue Restaurant an Silvester Premiere feiert, also auf den Tag genau acht Jahre nachdem sie in Amriswil gastronomisch Fuss gefasst haben.

Empfangen und bewirten wird die Gäste weiterhin Marcel Thalheim – und der verrät auch gleich den Namen des Lokals: «Renner». Natürlich aufgrund der neuen Adresse.

«Natural–Global» als Gastrokonzept

Der soeben erschienene Gault-Millau 2017 kündigt den räumlichen Wechsel bereits an, das Konzept bleibe jedoch das gleiche. Brede beschreibt dieses mit «natural – globaler Genuss», womit der Chef de Cuisine zum einen die Frischprodukte meint, zum andern die internationale Küche. «Meine Erfahrung der letzten 30 Jahre ist doch sehr umfangreich. Ich will mich da nicht einschränken.» Doch auf die gutbürgerliche «wunderbar mit frischen Kräutern und geschmolzenen Zwiebeln abgeschmeckte Kalbsleber und die goldbraune und knusprige Butterrösti», wie der Testesser von Gault-Millau schwärmt, muss dieser auch in Zukunft nicht verzichten. Er wird sogar – sollte er denn überhaupt rauchen – hinterher noch eine Zigarre geniessen können.

Ein Glas Rum oder Whiskey und eine Zigarre, das gehöre für viele einfach zum Abrunden eines gelungenen Abends dazu, sagen Brede und Thalheim unisono. Im Wintergarten planen die beiden deshalb eine gediegene Smoker Lounge. Das «Renner» soll kein Raucherlokal sein, das Speiserestaurant wird ganz rauchfrei sein, aber wer danach rauchen möchte, soll nicht hinaus vor die Türe gehen müssen.

Wein und Pesto im hauseigenen Shop

Brede schweben auch Anlässe wie Zigarrendegustationen vor. Auch einen kleinen Shop mit Wein von ihrer Speisekarte, sowie Pesto, Salatsauce oder anderen hausgemachten Sachen wird es geben. Das Restaurant soll jedoch im Vordergrund stehen.

«Die Zentrumsnähe war für uns ein entscheidender Faktor», sagt Marcel Thalheim. So seien sie näher bei den Leuten – und hoffen auch auf mehr Laufkundschaft, die es an der Weinfelderstrasse kaum gegeben habe.

Dazu stellen die zwei Gastronomen auch ihre bisherigen Öffnungszeiten um: Ihr Restaurant wird werktags von 11 bis 23 Uhr geöffnet haben und eine durchgehende Küche anbieten. Sie sind überzeugt, dass es in der zentralen Lage eine solche Nachfrage gibt. Samstags ist von 17 bis 23 Uhr geöffnet, sonntags bleibt das Restaurant geschlossen.

«Die preisliche Gestaltung wird so sein, dass wir nicht abgehoben sind», verspricht Matthias Brede. In ihrem Restaurant soll jedermann willkommen sein.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.