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AMLIKON: Ein kleines, aber feines Herbstfest

Neben den verschiedenen Ständen und Angeboten der Aussteller hatten die vielen Besucher am Wochenende auch die Möglichkeit, das sanierte Dorfschulhaus anzuschauen.
Die Primarschüler Marco und Remo Mettler verkaufen selbstgemachte Öpfelringli und Konfi zur Finanzierung des Skilagers. (Bild: Werner Lenzin)

Die Primarschüler Marco und Remo Mettler verkaufen selbstgemachte Öpfelringli und Konfi zur Finanzierung des Skilagers. (Bild: Werner Lenzin)

«Es ist fast unglaublich, dass bereits 17 Jahre ins Land gezogen sind, seit ich anlässlich der Einweihung unseres Weinkellers erstmals ein Herbstfest organisierte und seither die Verantwortung für die Durchführung übernehme», sagt Max Zahnd, als er auf die vergangenen Jahre zurückblickt. Bei der Organisation des Amliker Herbstfestes ist er auf die Hilfe seiner Familie, seiner Nachbarn und von Kollegen angewiesen. «Im Zentrum des zweitägigen Anlasses steht die Geselligkeit, und wir freuen uns, in der Halle von Eugen Hugentobler gegen 1000 Besucherinnen und Besucher empfangen zu dürfen», freut sich der Initiant. Er selber präsentiert an seinem Stand Weine von seinem Rebberg.

«Obwohl wir wegen des Frosts beim Müller-Thurgau dieses Jahr massive Einbussen erlitten und beim Roten nur 40 Prozent des üblichen Ertrags wimmen konnten, freuen wir uns über die Qualität», betont Zahnd.

Und wie lange soll dieses Herbstfäscht noch stattfinden? «Mit zwanzig Jahren ist es dann genug», schmunzelt der Weinbauer. Neu dabei sind unter den neun Ausstellenden Flowers Blumen und Thomas Zahnd mit der Herstellung seiner Schilder. Traditionelle Angebote sind Käse und Honig zusammen mit Landmaschinen und Traktoren, aber auch Produkte aus der Dorfschreinerei.

Besichtigung des Umbaus

Martina Erni-Krüsi führt die Interessierten durch das sanierte zweihundertjährige Schulhaus von Amlikon. Die ausgebildete Buchhändlerin und Sozialpädagogin ist seit dem 1. August Präsidentin der Primarschulgemeinde Amlikon-Holzhäusern und unterstreicht: «Dank den Umbauarbeiten konnten wir Büro- und Besprechungsräume realisieren und mit einer neuen Treppe den Zugang zur Bibliothek im Dachgeschoss erleichtern». Auch der Bedarf an sanitären Anlagen ist nun ausreichend gedeckt.

50 Kinder besuchen die Basisstufe in Holzhäusern und 45 die Mittelstufe in Amlikon. Auf das Lesen legt die ausgebildete Buchhändlerin grossen Wert. Und was Kinder und Lehrerinnen begeistert: Über dem Fenster der Bibliothek wurden zahlreiche Nisthilfen für Mauersegler angebracht.

Werner Lenzin

weinfelden@thurgauerzeitung.ch

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