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AMLIKON: Begehrte heimische Tannen

Am Samstag verkaufte das Forstrevier Thunbachtal-Sonnenberg Christbäume. Der traditionelle Anlass lockte zahlreiche Käufer zum Forsthof.
Monika Wick
Bei Familie Kämpf und Familie Schönenberger dürfen die Kinder mitentscheiden, welcher Christbaum gekauft wird. (Bild: Donato Caspari)

Bei Familie Kämpf und Familie Schönenberger dürfen die Kinder mitentscheiden, welcher Christbaum gekauft wird. (Bild: Donato Caspari)

Monika Wick

weinfelden

@thurgauerzeitung.ch

«Opa, gömmer mitem Traktor go en Christbaum hole?» Diesen Wunsch erfüllt Kurt Sprenger seiner dreijährigen Enkelin Fabienne noch so gerne. «Sie hatte sogar schon einen Zweifränkler in der Hosentasche, um den Baum zu bezahlen», erzählt er lachend. So kam es, dass das Duo auf den Forstwerkhof in Amlikon fuhr, wo am Samstag der traditionelle Christbaumverkauf stattfand.

Rund hundert Bäume aus eigener Produktion haben Daniel Kämpf und Michael Steiner vom Forstrevier Thunbachtal-Sonnenberg sowie ihre beiden Kollegen von der Bürgergemeinde Amlikon bereitgestellt. «Hauptsächlich handelt es sich um Nordmanntannen. Rottannen hat es nur wenige, da im Frühling viele erfroren sind», erklärt Kämpf. Zu Beginn des Verkaufs treffen die Kauflustigen im Minutentakt auf dem Platz ein. Während einige Personen innert kürzester Zeit den passenden Baum ausgesucht haben, sorgt die Wahl speziell bei Paaren für ausgiebige Diskussionen. «Der ist zu klein!» oder «Ich hätte gerne einen buschigeren Baum!», ist da zu hören.

Ein Amliker Baum für Amliker Familien

Andrea und Andreas Heller fällt die Auswahl nicht schwer. Das Ehepaar hat sich mit ihren Söhnen Fabius und Robin für eine Rottanne entschieden, welche sie zu Fuss nach Hause tragen. «In unserer Familie ist es Tradition, dass wir hier gemeinsam den Christbaum aussuchen. Wir sind Amliker und möchten einen Amliker Baum», sagt Andrea Heller. Ihre beiden Jungs freuen sich nun darauf, den Baum zu schmücken. «Ich habe selber Christbaumschmuck gebastelt», sagt Robin.

Daniel Kämpf rät, den Christbaum erst kurz vor dem Schmücken ins Haus zu nehmen. «Wärme und Trockenheit schaden den Tannen.» Nebst hilfreichen Tipps erhalten die Käufer auch einen Gutschein, den sie gegen ein wärmendes Getränk einlösen können. In einer Garage des Werkhofs haben Gabi Köchli und Heinz Zahnd eine Festwirtschaft eingerichtet, die zum Verweilen einlädt. Diese Gelegenheit nützen auch Fabienne und Opa Kurt bevor sie sich mit dem Traktor und zwei, nach frischem Harz riechenden Christbäumen wieder auf den Heimweg begeben.

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