Am Wochenende feiern 300 Kiwaner in Weinfelden

WEINFELDEN. Dieses Wochenende findet in Weinfelden die jährliche Kiwanis Convention des Districts Schweiz-Liechtenstein statt. Die Organisatoren um OK-Präsident Heinz Schadegg rechnen mit etwa 300 Kiwanern und Gästen aus der Schweiz, Liechtenstein und dem Südtirol.

Mario Testa
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Susanne Brunschweiler Kiwanis-Governor District Schweiz Liechtenstein (Bild: Mario Testa)

Susanne Brunschweiler Kiwanis-Governor District Schweiz Liechtenstein (Bild: Mario Testa)

WEINFELDEN. Dieses Wochenende findet in Weinfelden die jährliche Kiwanis Convention des Districts Schweiz-Liechtenstein statt. Die Organisatoren um OK-Präsident Heinz Schadegg rechnen mit etwa 300 Kiwanern und Gästen aus der Schweiz, Liechtenstein und dem Südtirol. Grund für den Veranstaltungsort Weinfelden ist Susanne Brunschweiler. Die Weinfelderin ist seit bald einem Jahr als erste Frau überhaupt Governor (Vorsitzende) des Districts. Und jeweils in der Heimat des Governors findet die Convention statt.

Ein Fest im Thurgauerhof

Hauptpunkt der zweitägigen Convention am Freitag und Samstag ist die Delegiertenversammlung der Kiwaner am Samstagmorgen. Daneben finden für die Teilnehmer auch diverse Apéros, Dinners und ein Festprogramm statt. Jazzmusiker Dani Felber und seine Big Band treten ebenso am Fest auf, wie Hackbrettspieler Nicolas Senn. Auch Ständerat Roland Eberle wird mit einer Laudatio auf den Preisträger des mit 10 000 Franken dotierten Kiwanis-Preis das Fest bereichern.

Ein erfolgreiches Amtsjahr

Governor Susanne Brunschweiler schliesst mit der Convention ihr Amtsjahr ab. Ihr Amtsjahr stellte sie unter das Motto «Miteinander und Füreinander». Unter anderem durfte sie mit den 202 Clubs im District am 11. April das 100jährige Bestehen von Kiwanis weltweit feiern, dazu liessen die Kiwaner 20 000 blaue und weisse Ballone in den Himmel steigen. Durch den Verkauf der Ballone wurden dank dieser von Susanne Brunschweiler initiierten Aktion 25 000 Franken gesammelt.

Das Geld kam dem Projekt Eliminate zugute, bei dem in Zusammenarbeit mit Unicef Mütter und ihre Kinder in Drittweltländern gegen Starrkrampf geimpft wurden. Mit einer gesammelten Spendensumme von 2,3 Millionen Franken während knapp dreier Jahre schnitt die Schweiz bei diesem weltweiten Kiwanis-Projekt als spendabelstes Land Europas ab.