Am Beginn einer neuen Ära

BISCHOFSZELL. Wechsel an der Spitze des Bischofszeller Bürgerrates: Manuela Frauenfelder tritt die Nachfolge des langjährigen Präsidenten Klaus Stürm an.

Monika Wick
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Der zurücktretende Bürgerratspräsident Klaus Stürm bekommt von Ernst Engeler einen Reisegutschein als Geschenk. (Bild: Monika Wick)

Der zurücktretende Bürgerratspräsident Klaus Stürm bekommt von Ernst Engeler einen Reisegutschein als Geschenk. (Bild: Monika Wick)

BISCHOFSZELL. «Meinen zwanzigsten Jahresbericht kann ich mit einiger Erleichterung vortragen», sagte Klaus Stürm, Präsident des Bürgerrates Bischofszell, an der Gemeindeversammlung vom Mittwochabend. Seine Erleichterung war auf die Tatsache zurückzuführen, dass es ihm gelungen war, eine Nachfolgerin zu finden. «Manuela Frauenfelder-Schildknecht hat sich bereit erklärt, diese Aufgabe zu übernehmen. Ich freue mich, dass ich die Führung der Bürgergemeinde in neue, junge Hände legen kann», erklärte Stürm.

Eindeutiges Wahlergebnis

Aus gesundheitlichen Gründen war es Manuela Frauenfelder nicht möglich, der Versammlung beizuwohnen, so dass Klaus Stürm die Vorstellung übernahm. Die 35-Jährige lebt mit ihrem Mann Christian und ihren zwei Kindern seit eineinhalb Jahren in Bischofszell. Sie wurde mit 53 von 62 Stimmen gewählt.

Mit einem Rückblick auf die Aktivitäten der letzten 20 Jahre verabschiedete Vizepräsident Ernst Engeler Klaus Stürm aus seinem Amt. Ein Hangrutsch im Töbeli, die Verhandlungen im Zusammenhang mit dem geplanten Neubau des Wasserkraftwerkes der Papieri oder der Zusammenschluss der Bürgergemeinden Bischofszell, Halden und Schweizersholz waren nur einige der von Klaus Stürm bewältigten Ereignisse. «Immer hatte er ein offenes Ohr für Anliegen der Bürgerinnen und Bürger», stellte Ernst Engeler fest.

Sorgen bereitet dem Waldpräsidenten Walter Bollier ein Baugesuch, das seit Dezember 2014 beim Forstamt liegt. Bei dem Gesuch geht es um ein geplantes Vordach bei der Waldschenke. Anstelle der geforderten 3,2 Meter möchte das Forstamt lediglich einen Meter bewilligen. «Diese Angelegenheit ist seit zwei Jahren mein erstrangiges Ärgernis», erklärte Bollier.

Geschenkte Parzelle

Der Schenkung der 276 Quadratmeter grossen Parzelle 463 durch die Joseph Popp AG stimmte die Versammlung einstimmig zu. Bei diesem Objekt handelt es sich um die Erschliessungsstrasse von der Heidelbergstrasse zum Lettenwald.

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