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ALTNAU: Wohin die Reise gehen soll

An der Orientierungsversammlung im Martinshaus schilderte Gemeindepräsident Hans Feuz den langen und aufwendigen Weg zum neuen Zonenplan.

«Wir wollen heute zeigen, was an der Primarschule so läuft.» Mit diesen Worten eröffnete Harry Lüthi, Präsident der Primarschulgemeinde, die Orientierungs­versammlung in Altnau, die hinsichtlich der Gemeindeversammlung am 23. November stattfand. Lüthi sagte, dass der neue Schulleiter Michael Gysel gut angekommen sei. Auseinandersetzungen mit Themen wie Sicherheitskonzept, Lehrplan, künftige Klassenzüge oder Prüfung der Machbarkeit einer Tagesschule beschäftigen die Verantwort­lichen. Die aktuell steigenden Schülerzahlen – sagte Harry Lüthi – bestätigen die Notwendigkeit des dritten Kindergartens. Im Herbst musste der Betonkranz unterhalb des Schuldachs wegen spröder Isolationsfugen für 25000 Franken repariert werden. «Jetzt sind wir wieder dicht», sagte Lüthi.

«Ich präsentiere Ihnen jetzt eine staubtrockene Angelegenheit», meinte im Anschluss Gemeindepräsident Hans Feuz. Die Rede war vom langen und von Unmengen an Papierbergen, Sitzungen und Arbeitsrunden geprägten Weg hin zum rechtskräftigen Zonenplan in Altnau. Ein Vorhaben, das nicht leichter wird, weil seitens des Kantons dort und da die verbindliche Struktur fehlt. Seit im März 2013 das neue Raumplanungsgesetz angenommen wurde, werden auch in der Region kräftig die Ärmel hoch­gekrempelt, um den anspruchsvollen Prozess hin zum neuen Zonenplan zu bewältigen. 2016 sprach die Gemeinde Altnau einen Kredit für den Neustart der Zonenplanung.

Masterplan liegt auf dem Tisch

«Wir wollen zeigen, was es alles braucht und warum wir dafür Gelder einsetzen müssen», sagte Hans Feuz. Er führte durch Begriffe wie «Siedlungsentwicklung nach innen», «Kompakte Siedlungsform» oder «bessere Nutzung von Siedlungsflächen». Das kantonale Fakten- und Handlungsblatt ARE geht von einem Zuwachs von 0,8 Prozent der ­Bevölkerung bis 2030 aus. Bei 41 Raumnutzern pro Hektare sei kein zusätzliches Einzonen nötig. Altnau muss sich also jetzt festlegen, wie und wo es in den nächsten 15 Jahren wachsen will. Ein wichtiger Planungspunkt ist die mögliche Aufstockung von der WG 2 zu WG 3. Der erforderliche Masterplan – ein weiterer Schritt in Richtung Zonenplan – hat die Gemeinde 20000 Franken gekostet und liegt auf dem Tisch. Jetzt ist der Kanton am Zug.

Nicht staubtrocken, aber nüchtern kalkuliert präsentierte der Gemeindepräsident die Zahlen für das Jahr 2018. Mit dem Fazit: «Wir haben ein mageres Budget. Das ist aber nicht tragisch.» Wo nötig, soll weiter Geld fliessen: Der alte Steg in der Gemeindebadi wird 2018 für 90000 Franken durch einen neuen Steg aus Metall ersetzt.

Hana Mauder

kreuzlingen@thurgauerzeitung.ch

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