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ALTNAU: Gemeinsam auch ohne Volksschule

Im Oberstufenkreis wollen die fünf Schulen ihre Zusammenarbeit vertiefen. Die Autonomie der einzelnen Schulgemeinden soll dafür aber nicht angetastet werden.
Barbara Hettich
Workshop im Güttinger Schulhaus Rotewis: Harry Lüthi-Gantenbein (Primarschule Altnau), Andreas Schneider (Sekundarschule Altnau), Miran Kaddur (Primarschule Güttingen), Marcel Kuhn (Primarschule Münsterlingen) und Rebecca Keller (Primarschule Langrickenbach). (Bild: Reto Martin)

Workshop im Güttinger Schulhaus Rotewis: Harry Lüthi-Gantenbein (Primarschule Altnau), Andreas Schneider (Sekundarschule Altnau), Miran Kaddur (Primarschule Güttingen), Marcel Kuhn (Primarschule Münsterlingen) und Rebecca Keller (Primarschule Langrickenbach). (Bild: Reto Martin)

Barbara Hettich

kreuzlingen@thurgauerzeitung.ch

In Güttingen gibt es Überlegungen Schule und Politische Gemeinde zur Einheitsgemeinde zusammenzuschliessen. Für die Zusammenarbeit der Schulgemeinden im Oberstufenkreis Altnau wäre dies nicht förderlich. Zumindest ist dies das Fazit einer Tagung von Behördenvertretern und Schulleitungen vergangenen Samstag. Eine Volksschule, das heisst ein Zusammenschluss aller Schulgemeinden, hätte derzeit wohl keine Chance bei den Stimmbürgern, dennoch sollte man sich diesen Weg nicht verbauen, war man sich einig.

«Wasa» ist abgeschlossen

Im Schulhaus in Güttingen sassen am Samstagmorgen nicht Schüler, sondern die Vertreter der Primarschulgemeinden Altnau, Güttingen Langrickenbach und Münsterlingen sowie der Sekundarschulgemeinde Altnau auf der Schulbank und diskutierten ihre zukünftige Zusammenarbeit. Bereits 2014 wurde zum selben Zweck das Projekt «Wasa» gestartet, eine Wortschöpfung aus «Wirkungsvolle Zusammenarbeit zwischen den Schulgemeinden im Sekundarschulkreis Altnau». Daraus resultierten mehrere Teilprojekte, wie beispielsweise die gemeinsame Einführung des Lehrplans 21. «Wasa» sei nun offiziell abgeschlossen, erklärte Sekundarschulpräsident Andreas Schneider.

Dieselben Regeln für alle Schüler

Wie soll sich aber die künftige Zusammenarbeit gestalten? Dass es Handlungsbedarf für eine vertiefte Zusammenarbeit gibt, darüber war man sich in der Runde der Schulpräsidenten bald einig. Zum Wohle der Kinder wären gemeinsame Regeln und Grundhaltungen förderlich, wer die Regeln ändert, sollte die anderen ins Boot holen. Die Handhabung von Absenzen, Jokertagen und Lagerbeiträgen müssten zudem einheitlicher gehandhabt werden. Ein grosses Thema in der Diskussionrunde war der Informatik-Unterricht. «Lehrer sind Lehrer, und keine Informatiker. Gemeinsam könnten wir einen Informatiker einstellen», sagte Harry Lüthy-Gantenbein, Präsident der Primarschule Altnau. Anschliessend wurden im Plenum weitere Möglichkeiten der Zusammenarbeit vorgestellt, sei es bei den familienergänzenden Angeboten, bei der Schulsozialarbeit oder beim Thema Sicherheit. Damit diese Vorschläge nicht nur Ideen bleiben, werden sich die Schulpräsidenten künftig quartalsweise zu einer gemeinsamen Sitzung treffen, versprach Sekundarschulpräsident Andreas Schneider.

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