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ALTNAU: Ein etwas anderer Adventskalender

Sieben Zweitklässler der Sekundarschule haben bei «Mathe im Advent» den zweiten Rang ihres Jahrgangs belegt. Sie lösten täglich eine Matheaufgabe und durften letztes Wochenende zur Preisverleihung nach Berlin.
Nicole D’orazio
Gruppenbild auf dem Berliner Alexanderplatz: Die sieben Schüler und Lehrer Peter Zumbrunnen. (Bild: PD)

Gruppenbild auf dem Berliner Alexanderplatz: Die sieben Schüler und Lehrer Peter Zumbrunnen. (Bild: PD)

Nicole D’Orazio

nicole.dorazio

@thurgauerzeitung.ch

Die einen haben Schoggi im Adventskalender, andere mögen Mathe und lösen täglich eine neue Aufgabe. Genau darum geht es bei «Mathe im Advent», einem deutschen Schülerwettbewerb für Klassen oder Einzelne mit rund 150000 Teilnehmenden. Dieser wird von der Organisation «Mathe im Leben» in Kooperation mit der Deutschen Mathematiker-Vereinigung ausgerichtet. Mitmachen dürfen nicht nur deutsche Kinder und Jugendliche. Das haben sieben Sekundarschüler der 2. Klasse aus Altnau genutzt und teilgenommen. «Im letzten Jahr habe ich meine beiden Matheklassen angemeldet. Nicht alle haben mitgezogen. Deswegen habe ich dieses Mal den Wettbewerb auf freiwilliger Basis laufen lassen», erzählt Klassenlehrer Peter Zumbrunnen, der naturwissenschaftliche Fächer unterrichtet.

Die meisten haben die Höchstzahl erzielt

Sechs Knaben und ein Mädchen haben sich gemeldet und alle Aufgaben gelöst. «Vom Niveau her waren die Fragestellungen schon etwas schwieriger, aber okay. Manchmal etwas kompliziert erklärt», findet der Mathelehrer. «Es ging auch darum, zu knoblen und gut zu überlegen.» Jeder Schüler musste sich täglich ins System einloggen und das Resultat eingeben. Die Altnauer Sekundarschüler haben das sehr gut gemacht. Denn sie haben von allen teilnehmenden Klassen ihres Jahrgangs den zweiten Platz belegt. «Die meisten haben die Höchstzahl von 24 erreicht», sagt Zumbrunnen stolz. «Zudem mussten sie bei einer zusätzlichen Schätzfrage nahe an der richtigen Antwort sein.» Die Klasse wurde zur Preisverleihung in der Technischen Universität in Berlin eingeladen. Diese hat am Freitag vor einer Woche stattgefunden.

Zwei Tage in der deutschen Hauptstadt

«Das war natürlich eine tolle Sache», erzählt der Lehrer. «Alle sind mitgekommen, und haben teilweise ihre Skiferien etwas verschoben.» Am Freitag ist die Gruppe in die deutsche Hauptstadt geflogen, am Samstag ging es schon wieder zurück. «Neben der Verleihung haben wir uns natürlich auch die Stadt etwas angeschaut.» Die Sehenswürdigkeiten Berlins wie das Brandenburger Tor, den Checkpoint Charlie sowie den Alexanderplatz mit dem Fernsehturm haben sie sich nicht entgehen lassen.

Zumbrunnen freut sich, dass die Sekundarschule Altnau spendabel war und zwei Drittel der Reisekosten übernommen hat. Gewonnen hat die Gruppe übrigens verschiedene Mathematikspiele und Bücher. Das sei eher sekundär, sagt er. Es sei ein schönes Gefühl gewesen, als alle auf der Bühne standen und den Preis entgegen nahmen. «Das gemeinsame Erlebnis zählt. Das gibt Motivation, um wieder mitzumachen.»

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