Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Konto per E-Mail erhalten.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

ALTNAU: Ein Eheberater kandidiert

Die Evangelische Kirchgemeinde sucht seit zwei Jahren vergeblich einen Präsidenten. Nun gibt es einen Kandidaten: Neuzuzüger Matthias Tödtli stellt sich am Montag zur Wahl.
Annina Flaig
Der gebürtige Berner Matthias Tödtli ist seit 16 Jahren im Thurgau daheim. (Bild: Donato Caspari)

Der gebürtige Berner Matthias Tödtli ist seit 16 Jahren im Thurgau daheim. (Bild: Donato Caspari)

Annina Flaig

annina.flaig@thurgauerzeitung.ch

Herr Tödtli, letzten Sommer sind Sie nach Altnau gezogen. Nun wollen Sie bereits die Kirchgemeinde leiten. Kennen Sie sich denn überhaupt schon aus im Dorf?

Ja, manchmal geht es schnell. Altnau war die Wunschheimat meiner Frau Lizeth und von mir. Wir haben hier viele Freunde und fühlen uns im Dorf bereits sehr wohl und verankert. Ich hatte mir bereits Gedanken gemacht, wie ich mich in der Gemeinde engagieren könnte. Als dann überraschend die Anfrage zur Kandidatur als Kirchenpräsident kam, habe ich mir die Sache aber nochmals reiflich überlegt.

Wer hat Sie denn angefragt?

Das war die neue Altnauer Jugenddiakonin Monika Fuchs. Ich kenne sie, weil sie vorher in der evangelischen Kirchgemeinde Amriswil tätig war und ich ja in Sommeri gewohnt habe und in der Chrischonagemeinde Amriswil aktiv war. Da gab es einige Berührungspunkte und eine gute Zusammenarbeit.

Wofür waren Sie denn in der Chrischona zuständig?

Ich habe unter anderem Alphalive-Kurse geleitet. Das können Sie sich so vorstellen wie eine Entdeckungsreise zum Christlichen Glauben. Aber auch Ehekurse gehörten zu meinem Fachbereich. Hier verhalfen unter anderem Vorträge sowie persönliche Erlebnisberichte den Paaren zu neuen und tiefen Impulsen, um ihre Beziehung zu bereichern.

Die Tätigkeit als Kirchenpräsident wird wohl anders sein.

Nicht unbedingt. Auch als Kirchenpräsident kann man Menschen motivieren, sich mit den grossen Fragen im Leben auseinanderzusetzen. Und wer weiss, vielleicht hat Gott für den einen oder anderen eine Antwort parat.

Den Kirchgemeinden laufen die Mitglieder davon. Was reizt Sie daran, einer solchen Institution vorzustehen?

Mein Wunsch ist es, dass die Menschen einen lebendigen und lebensnahen Glauben erfahren und einen guten und fröhlichen Gott kennenlernen dürfen. Ich glaube, dass die Kirche für viele Menschen in speziellen Lebenssituationen wichtig ist. Ich denke gerade an Taufen, Hochzeiten oder aber dem Abschiednehmen von geliebten Menschen. Für die Gesellschaft kann sie eine Brücke vom Boden- zum Luftpersonal sein. Auch freue ich mich, sowohl mit ehrenamtlich Tätigen wie auch mit bezahlten Berufsleuten zusammenzuarbeiten. Denn vom Pfarrer über die Kirchenvorsteher bis zum Jungscharleiter gehören alle zum vielseitigen Kirchengremium dazu.

Kennen Sie wichtige Themen, welche die Kirchgemeinde angehen muss?

Ich habe sowohl mit der Kirchenvorsteherschaft als auch mit Interimspräsident Hans Eberhardt Kontakt aufgenommen und bin einigermassen informiert. Dennoch ginge es für mich nach der Wahl zuerst einmal darum, den Betrieb und die Menschen kennen zu lernen. Längerfristig weiss ich, dass wir beispielsweise für unseren Pfarrer Guido Hemmeler, der voraussichtlich innerhalb der nächsten fünf Jahre in Pension gehen wird, eine Nachfolge finden müssen.

Wahltermin

Die Wahl des neuen Kirchenpräsidenten findet im Rahmen der Kirchgemeindeversammlung am Montag, 16. April um 20 Uhr im Martinshaus in Altnau statt.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.