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ALTNAU: Chindsgi soll in die Banküberbauung

Auf nächsten Sommer muss die Primarschulgemeinde Altnau eine dritte Kindergartenabteilung eröffnen. Die Behörde schlägt den Erwerb von Stockwerkeigentum im Raiffeisen-Neubau vor.

Im August 2018 werden voraussichtlich 56 Mädchen und Buben den Kindergarten besuchen. Das sind zu viele für die zwei Abteilungen, die seit einiger Zeit geführt werden – und der Trend hält mindestens die folgenden drei Jahre an. Die Richtgrösse für eine Kindergartenklasse liegt im Thurgau bei 20 Kindern, wie Schulpräsident Harry Lüthi-Gantenbein an einer Orientierungsversammlung der Schule am Donnerstagabend sagte. In einer Woche werden die Altnauer Stimmbürger deshalb an einer ausserordentlichen Versammlung über einen Kredit zur Schulraumerweiterung entscheiden.

Spielplatz bei der bestehenden Anlage

Die Schulbehörde favorisiert klar den Erwerb von Stockwerkeigentum in der Raiffeisen-Überbauung. Sie will den ursprünglich für die Gemeinde vorgesehenen Raum kaufen. Das sind 135 Quadratmeter. Die Generationenräume würden dafür auf einer gleich grossen Fläche nebenan realisiert. Die Schule rechnet mit Kosten von 870000 Franken. Nicht einberechnet sind die Kosten für Mobiliar und Unterrichtsmaterial. Diese würden über das Budget 2018 veranschlagt, erklärte der Schulpräsident. Noch offen ist, wie genau der Eingangsbereich gestaltet werden kann. Ein überdachter Wartebereich ist Vorschrift. Auch die vor der Liegenschaft eingeplanten Parkplätze passen für die Schulbehörde eigentlich nicht zum Kindergarten. Man will dazu Gespräche mit der Bank führen. Aussenraum gibt es beim Neubau wenig. Die Kinder müssen zum Spielen in die bestehende Kindergarten-Anlage. Die Behörde hat gemäss Harry Lühti-Gantenbein ausserdem drei Alternativen geprüft. Zwei wurden gleich verworfen: ein Neubau eines Dreifachkindergartens beim roten Platz neben der Sek. Ein solcher wäre mit Kosten von 3,5 Millionen Franken zu teuer. Ein anderer Neubau im Bereich der ehemaligen Kirchweg-Liegenschaft kam nicht in Frage, weil hierfür noch das benachbarte Scheunen-Grundstück erworben werden müsste.

Schliesslich stand auch ein Anbau am heutigen Kindergarten am Bächli zur Diskussion. Die Behörde hat dazu Zahlen vom heimischen Architekturbüro G2 rechnen lassen. Es kommt auf Investitionskosten von 1,6 Millionen Franken für einen zweigeschossigen Anbau. Auf die Frage eines Stimmbürgers, ob diese Zahl nicht etwas gar hoch sei, meinte Behördenmitglied Andreas Meyer, dafür würde man auch einen schönen Bau erhalten. Neben den höheren Kosten spricht vor allem eines gegen den Anbau: Der Bau wäre nicht pünktlich bezugsbereit, und man müsste mit einem Provisorium arbeiten.

Martina Eggenberger Lenz

martina.eggenberger@ thurgauerzeitung.ch

Abstimmung

Die ausserordentliche Schulgemeindeversammlung findet am 24. August um 20 Uhr im Martinshaus statt.

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