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ALTNAU: Alles dreht sich um die Obstblüte

Entdecken, erleben und erfahren: Das Bluescht-Fäscht gilt als Startschuss für die Apfelweg-Saison. Beim gestrigen Anlass kamen die Besucher mit den Obstproduzenten aus der Region ins Gespräch.
Hana Mauder Wick
Besucher verfolgen die Vorführung des neuen Fadengeräts zum Ausdünnen der Blüten. (Bild: Donato Caspari)

Besucher verfolgen die Vorführung des neuen Fadengeräts zum Ausdünnen der Blüten. (Bild: Donato Caspari)

Hana Mauder Wick

kreuzlingen@thurgauerzeitung.ch

Einen Teil des Blütenmeeres hatte der Wind nur einen Tag zuvor von den Obstbäumen gefegt. Das störte aber nicht. Das Bluescht-Fäscht lässt sich mit allen Sinnen geniessen. «Das Fest markiert den Auftakt zur Apfelweg-Saison. Doch schon in den Vorwochen waren viele Leute auf den Wegen Lisi, Emma und Fredi unterwegs», sagt Gemeinderätin Moni Brauchli. «Der Blick war spektakulär und es duftete herrlich.»

Mit einem Korb voller Äpfel im Arm macht sich Apfelkönigin Marion Weibel auf den Weg. «Ich darf im Dorf Äpfel verteilen», sagt sie. So zum Beispiel auf dem Hof der Familie Roth-Meyer mitten im Dorf. Hier sitzen die Besucher gemütlich an langen Tischen, geniessen Öpfelchüechli oder wagen sich ans Baumstamm-Sägen.

Blütenreduktion mit Fäden statt mit Chemie

Das Bluescht-Fäscht bietet Gelegenheit, mit den Obstbauern bei Kaffee, Kuchen und Führungen ins Gespräch zu kommen. Auf dem Hof der Familie Früh zog das Fadengerät zum Ausdünnen der Blüten interessierte Blicke auf sich. «Ein Apfelbaum treibt zwischen 200 und 300 Blüten», erklärte Kurt Früh. «Für eine gute Apfelqualität dürfen nur fünf Prozent davon reifen.»

Auch auf dem Feierlenhof mit 60000 Obstbäumen drehen sich die Gespräche um die Bluescht: «Sie ist rekordverdächtig üppig», sagt Christian Barth. «Es dürfte ein gutes Obstjahr werden.»

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