Altes Gerät und junge Jodlerinnen

Gut 80 Senioren und Seniorinnen aus Erlen fuhren auf ihrem Ausflug durch die Vulkanlandschaft des Hegau und bestaunten in Stühlingen alte landwirtschaftliche Geräte. Zwei Jodlerinnen gaben ein Überraschungskonzert.

Heinrich Schlegel
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Reise in frühere Zeiten: Erler Senioren im Bauernmuseum. (Bild: Heinrich Schlegel)

Reise in frühere Zeiten: Erler Senioren im Bauernmuseum. (Bild: Heinrich Schlegel)

ERLEN. Der Regen hielt sich zurück, als die Mitglieder der Seniorenvereinigung Erlen mit zwei Cars von Brunos Carreisen ihren Ausflug starteten. So konnten die rund 80 Seniorinnen und Senioren die Landschaft geniessen, die sich auf der malerischen Route durch den nordöstlichen Teil der Schweiz darbot.

Als Bauern selber benützt

Bruno Schönholzer, ein fröhlicher Chauffeur und Reiseleiter, sang mit seinen Passagieren altbekannte Lieder, erzählte neue Witze und erklärte, wie vor

vielen tausend Jahren Vulkane, die längst erloschen sind, die Landschaft des Hegau gestaltet und geprägt haben.

Nach dem Mittagessen im Restaurant Rebstock in Stühlingen besichtigten die Teilnehmer das dem Hotel angeschlossene Bauernmuseum. Viele von ihnen erkannten alte Geräte, welche sie als aktive Bauern noch selber benützt hatten.

So erklärten sie den Nicht-Landwirten, wie diese Maschinen funktionieren. Da gab es Getreideputzmühlen, Maiskolbenentferner, Kettensägen in allen Varianten und die stationären Motoren mit Riementransmissionen, die früher auf jedem Bauernhof sowie in vielen Fabriken in Betrieb waren. Aber auch Geräte aus dem Haushalt gab es zu sehen, wie zum Beispiel eine mit Holz angefeuerte Waschmaschine.

Lebhafte Besichtigung

Von den ausgestellten alten Traktoren der Marken Lanz, Kramer, Hanomag, Hürlimann, Bührer, Köpfli und Fordson wussten die Senioren, wer früher so einen gefahren hatte. So wurde es eine anschauliche und lebhafte Besichtigung.

Beim Kaffeehalt auf dem Heimweg in Stein am Rhein gab es als Überraschung einen Auftritt der Jodlerinnen Jolanda Felix und ihrer Tochter. Zufrieden mit all dem Erlebten fuhren die Seniorinnen und Senioren nach Hause.