Alterswohnungen sind gefragt

Bei der Genossenschaft Alterssiedlung sind für 823 000 Franken neue Anteilscheine gezeichnet worden. Ziel ist, eine Million Franken beizubringen.

Hedy Züger
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Dezentral: Hier die neuere Alterssiedlung auf der Schützenwiese. (Bild: Max Eichenberger)

Dezentral: Hier die neuere Alterssiedlung auf der Schützenwiese. (Bild: Max Eichenberger)

ARBON. Das 50jährige Bestehen begeht die Genossenschaft am 2. November. «Bis dahin wollen wir eine Million Franken neues Genossenschaftskapital erreicht haben», sagte Präsident Christoph Tobler an der Generalversammlung. 823 000 Franken, gezeichnet von 102 neuen Genossenschaftern, sind es heute. Unterstützung ging von privater Seite und öffentlichen Körperschaften aus.

Moderat entschädigt

Gute Ergebnisse konnte Joachim Rother, der die Finanzen betreut, vorlegen. Die Bilanz 2012 weist Rückstellungen für die Erneuerung von Liegenschaften von insgesamt 620 000 Franken aus. Die Hypothekarschulden betragen 8,4, das Hypothekardarlehen der Stadt Arbon 5,3 Millionen Franken. Das Genossenschaftskapital beträgt neu 2,1 Millionen Franken. Der Verwaltungsrat wurde für weitere drei Jahre gewählt. Dieser legte seine «moderaten Entschädigungen» offen.

Fassade bei der Schützenwiese

Die Genossenschaft verfügt in den drei Liegenschaften Bildgarten, Stoffel und Schützenwiese über 133 Wohnungen. «Die Nachfrage ist sehr gut, bei Wechsel werden die Wohnungen in der Regel sogleich wieder bezogen», hält Geschäftsführerin Franziska Stübi fest. Derzeit plane man die Sanierung des Fundaments und der Fassade der Liegenschaft Schützenwiese.

Mehr Lebensqualität

Die Arbeiten am Bildgarten sind abgeschlossen. «Die Rechnung entspricht einer Punktlandung», sagte Tobler. Andreas Brüschweiler, der die Renovationen leitete, wies auf spontane Investitionen hin, die für die Bewohner mehr Lebensqualität bedeuten. Trotzdem wurde der Kostenvoranschlag nur geringfügig überschritten. Die Bewohner nehmen nach dem Umbau einen höheren Mietzins in Kauf.

Pflege und Begleitung

Für das Pflegeheim Bellevue erteilte der Kanton die definitive Betriebsbewilligung. Die Gesamtleitung obliegt Franziska Stübi, Pflegedienstleiterin ist Brigitte Reber. Im Bellevue mit seinen 18 Zimmern und 18 Pensionären werden auch die Bestimmungen für Palliative Care erfüllt.