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Als Holzbeige getarnte Militäranlage

Zu grösseren Diskussionen im Rahmen dieses Ausbauprojektes beim Bahnhof Lengwil führte ein Bunker, der heute direkt beim künftigen Kundencenter steht. Er ist vom kantonalen Amt für Archäologie als «Fundstelle von nationaler Bedeutung» klassifiziert.

Zu grösseren Diskussionen im Rahmen dieses Ausbauprojektes beim Bahnhof Lengwil führte ein Bunker, der heute direkt beim künftigen Kundencenter steht. Er ist vom kantonalen Amt für Archäologie als «Fundstelle von nationaler Bedeutung» klassifiziert. Aus Sicherheits- und Platzgründen ist nun sein Erhalt allerdings nicht möglich. In den Gesprächen sei vereinbart worden, dass der Bunker teilweise abgebrochen, regelrecht gekappt werde, der Grundriss aber noch klar erkennbar sein soll, erklärt Simone Benguerel, Leiterin Grabungen im Amt für Archäologie.

Der Grundriss soll über eine Rampe beim Kundencenter zugänglich sein.

Ausserdem wird die Geschichte des Bunkers auf einer Informationstafel aufgezeigt. Der Anlage ist äusserlich nicht anzusehen, welchen Zweck sie einmal hatte: «Und genau das ist das Spannende, denn im Areal der damaligen Fournierfabrik fiel der als Holzbeige getarnte Bunker nicht auf.» Zu den Anlagen von nationaler Bedeutung gehören auch die Richtung Kreuzlingen gelegene Anlage sowie die angrenzende Panzersperre. «Das Amt betrachtet diese Bunker als Ensemble.» Die Anlagen waren alle in den Jahren zwischen 1936 und 1940 gebaut worden. (kp)

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