Alpaufzug auf der Antenne

Johannes Bösch und Bruno Dössekker zeigen im ehemaligen Wegmacherhaus von Amlikon ihre «Art naiv» und die «Kollektion W».

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Die beiden Künstler. (Bild: le)

Die beiden Künstler. (Bild: le)

amlikon. Über Ostern täglich und anschliessend bis zum 21. April nach Vereinbarung stellen Johannes Bösch und Bruno Dössekker ihr Kunstschaffen erstmal der Öffentlichkeit vor. Der im Toggenburg aufgewachsene 76jährige Bösch begann schon während der Schulzeit zu zeichnen. Nach der Schulzeit, der Arbeit auf einem Grossbetrieb auf der Wasserfluh und einem Aufenthalt in den USA kehrte Bösch zurück nach Bühler. Dort nutzte er seine freie Zeit zum Zeichnen und Malen von Senntumsbildern und Eimerbödeli.

Schliesslich liess sich Bösch in Amlikon nieder. Die Bilder von Johannes Bösch entstanden im Zeichen der Tradition, ungeschult und als natürlicher und reiner Ausdruck von Naturtalent und Heimatliebe.

Der 69jährige Bruno Dössekker holt sich einen Grossteil seiner Steine, die er bemalt, aus der Thur unterhalb von Frauenfeld, aber auch aus dem Engadin und aus dem Berninagebiet.

Der einstige Klarinettist und Klarinettenbauer setzte einst Steine zur Klangverstärkung seiner Instrumente ein. Heute schneidet er die Steine mit einer Diamantscheibe auf und poliert sie mit einer mit diamantenbestückten Polierrolle. «Wir möchten mit unserer Arbeit den Besuchern der kleinen Ausstellung im einstigen Wegmacherhaus von Amlikon eine Freude bereiten», sagen die beiden Kunstschaffenden. (le)

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