Alles, was der Skifan begehrt

WEINFELDEN. Am Samstag führte die CVP Weinfelden die traditionelle Winterbörse durch. Dank der grossen Auswahl konnten sich Hunderte Wintersport-Fans mit äusserst preiswerten Sportartikeln für die bevorstehende Saison eindecken.

Rudolf Steiner
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Die grosse Auswahl an Ski- und anderen Sportartikeln zog junge wie ältere Schnäppchenjäger an die Winterbörse der CVP Weinfelden. (Bild: Rudolf Steiner)

Die grosse Auswahl an Ski- und anderen Sportartikeln zog junge wie ältere Schnäppchenjäger an die Winterbörse der CVP Weinfelden. (Bild: Rudolf Steiner)

Am Samstag dachte wohl kaum jemand an Wintersport. Dennoch standen kurz nach Mittag Hunderte Personen vor der Turnhalle des Thomas-Bornhauser-Schulhauses und wollten als erste eingelassen werden. Sie wollten sich an der Winterbörse Schnäppchen sichern. Drinnen hatten die Organisatoren, die CVP Weinfelden mit OK-Chef Beat Curau, fleissig gearbeitet. Insgesamt 30 Helfer hatten Hunderte von Wintersportartikeln nach Grösse und Funktion auf Tischen und Gestellen aufgereiht, alle numeriert und mit dem Verkaufspreis angeschrieben. Kaum wurden um halb zwei Uhr die Türen geöffnet, strömten die Kaufwilligen in die Halle, suchten in der riesigen Auswahl von insgesamt 2500 bis 3000 zum Teil noch ungebrauchten Artikeln das Passende aus. Es gab Carvingski, Skistöcke, Skischuhe, Helme, Snowboards, Snowboardstiefel, Skijacken und -hosen, Schlittschuhe oder Skibrillen. Unter den Kaufwilligen waren alle Altersgruppen vertreten, auch viele Familien. Wie etwa die elfjährige Sarah aus Wuppenau, die mit ihrer Mutter und Grossmutter ein Paar Skischuhe suchte.

Ein Drittel wurde verkauft

«Dieses Jahr sind vielleicht etwas weniger Leute hier. Wer denkt denn bei diesem schönen Herbstwetter an die Winterferien», sagt Beat Curau. Nach einer Stunde stellt er befriedigt fest: «So wie es aussieht, haben wir etwa einen Drittel der Artikel verkauft.» Keine Käufer gefunden haben eine komplette Skitourenausrüstung der vorletzten Generation für 200 Franken oder knallgelbe Skating-Langlaufski.

Anbieter erhalten 80 Prozent

Mit dem Ende des Verkaufs ist für die Organisatoren noch nicht Feierabend. Kassier Luca dal Dosso bringt Ordnung in seine Buchhaltung und zahlt den privaten Anbietern den Anteil von 80 Prozent des Verkaufspreises aus. «20 Prozent bekommen wir für die Organisation und die entstandenen Unkosten», sagt Curau. Bereits sind die Helfer damit beschäftigt, die nicht verkauften Artikel zu verpacken. Ein Teil geht an die Sportfachgeschäfte zurück, ein Teil wird eingelagert und nicht abgeholte Artikel werden entsorgt.