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Alles für die Füchse

Randnotiz
Manuel Nagel

Der Mensch ist ein Gewohnheitstier. Am liebsten hat er keine Veränderungen. Schon gar nicht beim Plan für die Kehrichtabfuhr. Da stellt er jahrelang seinen Abfallsack am Dienstagabend hinaus auf die Strasse – und nun soll er das etwa bereits am Montagabend machen? Da geht er doch immer zum Jassen und hat keine Zeit.

Gross war der Aufschrei, als zu Beginn des Jahres die Sammeltouren neu geregelt wurden. Und gross waren auch die Konfusion und der Ärger bei vielen Amriswilern. Bei den einen, weil sie sich nicht an die neuen Tage gewöhnen konnten, bei den andern, weil sie kein Verständnis für die hatten, die das eben nicht fertigbrachten. «Das ist einfach nur peinlich» oder etwas derber «zum Kotzen sowas» waren Kommentare in den sozialen Medien.

Einem war das alles herzlich egal – dem Fuchs. Ende Januar war Paarungszeit. Die Füchsinnen kamen in die Stadt, um Nahrung für ihre Jungen zu suchen. Aber auch für Krähen waren die liegen gebliebenen Abfallsäcke im wahrsten Sinne des Wortes ein gefundenes Fressen – und im Gegensatz zu den Füchsen machten die Vögel sich auch tagsüber am Abfall zu schaffen.

Ach ja, ab kommendem Jahr wird neu in Almensberg am Dienstag der Abfall abgeholt, und in Biessenhofen kommt die Kehrichtabfuhr am Donnerstag.

Manuel Nagel

manuel.nagel@thurgauerzeitung.ch

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