Alle wollten dabei sein

Das neue evangelische Kirchenzentrum und die Weerswilerstrasse sind in Berg eingeweiht worden. Die Baumassnahmen haben eine Million Franken gekostet.

Christof Lampart
Drucken
Tückischer Slalom: Alexander von Siebenthal (links) forderte Max Buri heraus. (Bild: Christof Lampart)

Tückischer Slalom: Alexander von Siebenthal (links) forderte Max Buri heraus. (Bild: Christof Lampart)

Berg. Das Wetter tat sein übriges, dass nicht nur der Gottesdienst, sondern auch das Einweihungsfest der Weerswilerstrasse und des Kirchenzentrums sehr gut besucht waren. Mit der Fertigstellung des eine Million Franken teuren Kirchenzentrums erfüllte sich die Evangelische Kirchgemeinde Berg einen Wunsch.

Kirchensteuer nicht erhöht

Das Besondere daran ist, dass man für das Projekt nicht die Kirchensteuer erhöhte, sondern dass durch den Förderverein Juwel rund 600 000 Franken gesammelt wurden.

Wir haben vom Geld fast alles zusammen. Es fehlen nur 40 000 bis 50 000 Franken, aber auch für diese Summe haben wir Bürgschaftszusagen erhalten, auf die wir gegebenenfalls zurückgreifen könnten», sagte Pfarrer Hanspeter Herzog. Tatsächlich dürfte die Bindung vieler an ihre Kirchgemeinde durch dieses Projekt gestärkt worden sein. Überall spürte man, wie stolz die Leute auf ihr Kirchenzentrum sind.

Eher sportlicher, denn geistiger Natur war nach dem Gottesdienst die Wärme, welche der Berger Gemeindeammann Max Buri und der Präsident von Evangelisch-Berg, Alexander von Siebenthal, verspürten.

Buris Team unterlag

Die beiden waren die Startfahrer der Behörden-Teams (Gemeinde gegen Kirche), welche mit Spezialvelos zum Slalom antraten – zur Freude der Zuschauer, die zu Hunderten das Festgelände säumten. Buris Team unterlag klar. Dennoch freute er sich: «Ich wünsche mir, dass dieses Zentrum ein Ort der Begegnung sein wird.»