Alle wollen Foto mit Maurer

ROMANSHORN. Das gestrige Hafenfest der SVP in Romanshorn mit viel nationaler Polit-Prominenz zog über 1000 Besucher an. Vor Bundesrat Ueli Maurer standen die Menschen Schlange.

Markus Schoch
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Ein Bild fürs Fotoalbum: Regierungsrat Jakob Stark, Bundesrat Ueli Maurer und Stadtpräsident David H. Bon. (Bild: Reto Martin)

Ein Bild fürs Fotoalbum: Regierungsrat Jakob Stark, Bundesrat Ueli Maurer und Stadtpräsident David H. Bon. (Bild: Reto Martin)

Selbst Romanshorns Stadtpräsident David H. Bon musste gestern abend kämpfen, um ein Bild mit Ueli Maurer machen zu können. Die Konkurrenz war gross. Viele der Besucher des SVP-Festes auf der Hafenplattform wollten mit dem volksnahen Bundesrat ein Wort wechseln und die Begegnung auf einem Foto festhalten. Er sei der wichtigste und einzige Bundesrat, der «etwas bringt», meinte Monika Greminger aus Amriswil.

Doch auch die Vertreter der SVP-Bundeshausfraktion waren gefragt. Die Romanshorner SVP-Stadträtin Melanie Zellweger beispielsweise lächelte mit dem Berner Nationalrat Adrian Amstutz in die Kamera ihres Handys.

Silvia Reut aus Uttwil hätte am liebsten mit Parteipräsident Toni Brunner kurz geredet. «Ich würde ihm sagen, dass die Partei auf dem rechten Weg ist und uns die Politik der SVP gefällt.»

Weite Wege

Einige der Besucher nahmen weite Wege in Kauf, um mit der Politprominenz der SVP ins Gespräch zu kommen, die auf ihrem traditionellen Ausflug in der Sommersession wieder einmal den Thurgau beehrte – nach einer Pause von 27 Jahren. Dieter Schmid reiste von Samstagern im Kanton Zürich an und war zwei Stunden mit dem Zug unterwegs. «Ich bin ein begeisterter Anhänger der SVP und wollte die Gelegenheit nutzen, den National- und Ständeräten nahe zu sein.» Insbesondere Christoph Mörgeli wolle er persönlich für seinen Einsatz danken, nachdem dieser zuletzt massiv unter Druck gestanden habe, sagte Schmid. Das Fest sei toll. «Die Hafenplattform ist super.»

«Fühle mich wie im Himmel»

Ueli Maurer gefiel der Anlass auch. Der Thurgau habe es ihm angetan, bekannte er. «Ich weiss, was der Kanton für Schätze hat. Ich habe dort meine Frau gefunden.» Wenn sie rede, klinge es, als würden Glocken läuten. «Und ich fühle mich wie im Himmel.»

Die Schweizer seien aber ganz allgemein Glückspilze. Es gehe dem Land so gut wie kaum einem anderen. «Wir dürfen dankbar und stolz darauf sein, was wir in den letzten Jahren und Jahrzehnten erreicht haben.» Es sei darum wichtig, die Werte zu bewahren, die diese Erfolgsgeschichte möglich gemacht hätten. Für Romanshorn sei wichtig, dass die Intercity-Verbindung Richtung Zürich bewahrt werde, gab Stadtpräsident Bon den SVP-Vertretern mit auf den Rückweg nach Bern. • SCHWEIZ 5

Turnerinnen des TV Märwil zeigen mit Apfelkönigin Monika Ausderau den so genannten Apfeltanz. (Bilder: Reto Martin)

Turnerinnen des TV Märwil zeigen mit Apfelkönigin Monika Ausderau den so genannten Apfeltanz. (Bilder: Reto Martin)

Christoph Mörgeli im Gespräch mit Unterhalter Kurt Oberländer. (Bild: Reto Martin (Reto Martin))

Christoph Mörgeli im Gespräch mit Unterhalter Kurt Oberländer. (Bild: Reto Martin (Reto Martin))

Die Bänke auf der Hafenplattform sind gut gefüllt. (Bild: Reto Martin (Reto Martin))

Die Bänke auf der Hafenplattform sind gut gefüllt. (Bild: Reto Martin (Reto Martin))