Alle wollen den Wanderpokal

58 Mannschaften kämpften in diesem Jahr am Faust- und Volleyballturnier der Männerriege Sulgen um Punkte. Erstmals gab es eine separate Wertung für reine Frauenmannschaften.

Monika Wick
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Engagiert kämpfen die Spieler für ihre Mannschaft. (Bild: Monika Wick)

Engagiert kämpfen die Spieler für ihre Mannschaft. (Bild: Monika Wick)

SULGEN. Die Sonne brennt unerbittlich auf den Sportplatz beim Auholzsaal. Das hindert die zahlreichen Teilnehmer am 69. von der Männerriege Sulgen organisierten Faust- und Volleyballturnier aber keineswegs daran, vollen Körpereinsatz zu zeigen. Jede der 31 fünfköpfigen Faustball- respektive 27 Volleyball-Mannschaften mit einem halben Dutzend Spieler möchte am Abend den begehrten Wanderpokal mit nach Hause nehmen.

Schiedsrichter sind gefordert

Das spielerische Engagement verlangt auch den Schiedsrichtern, die auf einem hohen Palettenstapel stehen, einiges ab. Mittels einer Trillerpfeife und Handzeichen vergeben sie die jeweiligen Punkte. Um die Übersicht nicht zu verlieren, werden diese durch ihre Kollegen am anderen Ende des Spielfeldes für alle sichtbar festgehalten. «Erstmals sind an diesem Turnier drei reine Frauenmannschaften am Start», freut sich Spielleiter Michel Schnetzler. «Sie tragen ihre Partien zwar gegen die Teams der Kategorie Mixed-Plausch aus, spielen aber um einen eigenen Wanderpokal», sagt er weiter.

Laut Michel Schnetzler wurde die Kategorie Damen seit Jahren angeboten, aber nie genutzt. Für das Jubiläumsturnier von kommendem Jahr wollen die Organisatoren gezielt Frauenmannschaften anschreiben, um die Teilnehmerzahl zu erhöhen.

Wespen und kühles Wasser

«Hauptsächlich müssen wir in diesem Jahr Wespenstiche versorgen», stellt Silvia Rüegg vom Samariterverein Sulgen und Umgebung fest. Zusammen mit ihren Kollegen kümmert sie sich um die Versorgung von etwaigen Blessuren. «Ausserdem empfehlen wir den Spielern immer wieder, sich zu kühlen», erklärt sie und freut sich über den Rasensprenger, der eigens aufgestellt wurde, um den Spielern die benötigte Erfrischung zu ermöglichen.

Verdient hätten es alle

Verdient hätten die Wanderpokale sicherlich sämtliche Mannschaften. Letztlich dürfen ihn bei den Volleyballern aber der VBG Schönenberg-Kradolf (Damen), Zäme Sechs (Mixed A), Eisenwerk Frauenfeld (Mixed B), der MTV Alterswilen (Männer) und Fiti-Power 1 (Sulger-Cup) entgegennehmen.

Bei den Faustballern heissen die Gewinner MR Felben-Wellhausen (Senioren), MTV Salenstein 2 (Kat. 1), STV Schwarzenbach (Kat. 2), MR STV Wetzikon (Kat. 3) und Babs Türmli (Kat. 4).