Alle kommen als Sieger ins Ziel

SULGEN. 310 Läuferinnen und Läufer beteiligten sich am Sulger Lauf-Cup. Das Wetter und die Organisation wurden gelobt, die Handicap-Formel fand Anklang.

Rudolf Käser
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Ein Trio nähert sich bei winterlichen Verhältnissen dem Ziel. (Bild: Rudolf Käser)

Ein Trio nähert sich bei winterlichen Verhältnissen dem Ziel. (Bild: Rudolf Käser)

Laufsportler und Jogger, vom Arbeiter bis zum Politiker und Fernseh-Bundeshausredaktor - beim Sulger Lauf-Cup gab es keine Standesunterschiede. Alle freuten sich über den gelungenen Sportanlass. Und alle waren sich einig: Der Sulger Organisator Dominik Schlumpf und sein Team leisteten ganze Arbeit.

Gemeinsam ankommen

Der Sulger Lauf-Cup ist einer von zehn Läufen einer Serie. Ein spezieller Reiz besteht darin, dass eine Handicap-Formel zur Anwendung gelangt. Das bedeutet, dass weniger geübte Läufer zuerst starten können. Damit solle erreicht werden, dass möglichst viele Teilnehmer zum gleichen Zeitpunkt am Ziel der 12,3 km langen Strecke eintreffen, erklärt OK-Präsident Dominik Schlumpf. Gestartet wurde am Sonntag ab 9.30 Uhr vor dem Auholzsaal. Nach einem Abstecher Richtung Riedt durchquerte der Tross das Sulger Oberdorf, lief danach Richtung Bürglen und von dort wieder zurück zu Start und Ziel. «Das Schöne an diesem Modus ist, dass alle Sieger sind und niemand Letzter ist», formulierte es OK-Mitglied Heinz Etter aus Bischofszell.

Ein Lauf zum Geniessen

Mirjam Meier aus Sulgen genoss im Zielraum den vom OK offerierten Kuchen und das Getränk. Sie strahlte angesichts ihres gelungenen Laufs. «Ich mache das nicht mit, um möglichst schnell zu sein, sondern um zu trainieren und zu geniessen.» Seit dem ersten Lauf vor über 20 Jahren ist der Buhwiler Andrin Fontana mit dabei. «Den Sulger Lauf mag ich wegen der Nähe zu meinem Wohnort.» Aufgrund der schneebedeckten Strassen sei es diesmal aber etwas schwierig gewesen.

Prominenz lief mit

Ein «Heimspiel» hatte auch Regierungspräsident Jakob Stark. «Ich nehme, wann immer ich Zeit habe, an möglichst vielen Anlässen des Lauf-Cups teil.» Stark freute sich wie viele über die prächtige Aussicht, die durch den Föhn entstanden war. «Der Blick zum Alpstein ist einfach genial.» Stark äusserte sich ebenso lobend über die Strecke wie der Bundeshaus-Fernsehredaktor Hanspeter Trütsch. «Die Organisation hier ist mustergültig», meinte der TV-Journalist. Das Schöne für ihn sei gewesen, dass er in eine Gegend gekommen sei, die er eigentlich kennen sollte. «Beim Lauf lernte ich sie dann wirklich kennen.»

Vom Dorf in die Natur

OK-Präsident Schlumpf möchte die Kombination Dorf/Natur beim Sulger Lauf-Cup auch in Zukunft bieten. «Es ist aber nicht ganz einfach, beim Überqueren der Hauptstrasse den Verkehr zu regeln.» Deshalb wolle er im nächsten Jahr für die Verkehrsregelung noch etwas mehr Leute einsetzen. Zufrieden war Schlumpf mit der Teilnehmerzahl. «Dennoch würde ich mir wünschen, dass noch etwas mehr Läuferinnen und Läufer aus der Gemeinde Sulgen teilnehmen.»

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