Albert Baumann erhält Anerkennungspreis

BISCHOFSZELL.

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BISCHOFSZELL. Seit der aus Bischofszell stammende Micarna-Unternehmensleiter Albert Baumann bei der SFS in Heerbrugg den Anerkennungspreis der Hans Huber Stiftung überreicht erhalten hat, wissen Berufsleute, Wirtschaftsvertreter, Politiker, Bildungs- und andere Wissenschafter, dass bei der Micarna (Bazenheid/Courtepin) Lernenden verschiedene Ausbildungswege offen stehen. «Die Fleischverarbeitung steht im Zentrum, doch wir sind ein Unternehmen mit den verschiedensten Berufszweigen», betonte Albert Baumann.

113 Lehrlinge

Albert Baumann wurde für die konsequente Förderung des Berufsnachwuchses ausgezeichnet. «Noch nie habe ich so viele aufrichtige Komplimente erhalten», freute sich der Geehrte.

Stiftungsratspräsident Christian Fiechter wies in seiner Laudatio darauf hin, dass der gelernte Metzger schon vor Jahren das Berufsbild der gesellschaftlichen Entwicklung anzupassen versuchte. Inzwischen haben sich seine Ideen auf breiter Basis durchgesetzt. Baumann setzte sich das Ziel, bis 2015 hundert Lernenden eine Ausbildung anbieten zu können. Am Tag seiner Ehrung beschäftigte die Micarna bereits 113 Lehrlinge. Bis 2020 sollen es 150 werden.

20 000 Franken für Projekt

Albert Baumann nahm den mit 20 000 Franken dotierten Preis als «Zahnrad» des gesamten Unternehmens entgegen. «Ich stand zwar vorne, habe dies aber stellvertretend für alle unsere Mitarbeitenden getan.» Der Micarna-Chef wird das Geld in ein mit den Lernenden abgestimmtes Projekt investieren und sich dabei mit der Mazubi-Chefin Noemi Andres und deren Geschäftsleitung absprechen. (red.)