AG für Eissportzentrum: Gemeinden einverstanden

Die Übernahme des Eissportzentrums Oberthurgau (EZO) durch eine Aktiengesellschaft mit Mehrheitsbeteiligung der Gemeinden rückt einen grossen Schritt näher.

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romanshorn. Das Projekt werde weiter bearbeitet, hat die Regionalplanungsgruppe Oberthurgau gestern mitgeteilt.

Zum neuen Konzept habe es in der Vernehmlassung positive Rückmeldungen gegeben. Ein grosser Teil der Oberthurgauer Gemeinden befürworte eine finanzielle Beteiligung an der geplanten Aktiengesellschaft und erachte den Terminplan mit einer Übernahme auf Mitte 2013 als realistisch. Es ist vorgesehen, dass die Gemeinden einen Anteil von rund 3 Millionen Franken halten.

Romanshorn macht den Anfang

Bis im Herbst soll die Botschaft mit den wichtigsten Verträgen vorliegen. Den Gemeinden sollen umfassende und einheitliche Argumentarien und Dokumente zur Verfügung gestellt werden.

Ziel ist, dass die ersten Gemeinden bereits im kommenden Winter/Frühling über die Beteiligung abstimmen. Sowohl die Gemeinden als auch die Arbeitsgruppe haben angeregt und festgehalten, dass die Standortgemeinde Romanshorn den Auftakt machen soll.

Seit zehn Jahren in Betrieb

Die Gemeinden beteiligen sich bereits heute finanziell am Eissportzentrum, das vor zehn Jahren von privater Seite erstellt worden ist. Sie schiessen im Rahmen einer Übergangslösung 200 000 Franken ein, um das Betriebsdefizit abzufedern. Die Gemeinden standen unter Druck: Eine im November 2010 mit 3435 Unterschriften eingereichte Petition verlangt von ihnen eine regionale Sportstättenplanung. (mso)

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