AFFELTRANGEN: Ja zur Steuererhöhung

Urs Geser ist neues Mitglied der Sekundarschulbehörde. Die Versammlung bewilligte am Mittwoch auch eine Steuererhöhung.

Rudolf Steiner
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Urs Geser ist erstaunt über seine Wahl in die Schulbehörde. Dort wird er mit Renata Franciello zusammenarbeiten. (Bild: Rudolf Steiner)

Urs Geser ist erstaunt über seine Wahl in die Schulbehörde. Dort wird er mit Renata Franciello zusammenarbeiten. (Bild: Rudolf Steiner)

Drei oder doch vier Prozentpunkte? Die Frage, um wie viel der Steuerfuss erhöht werden muss, beschäftigte die 63 anwesenden Stimmbürger an der Versammlung der Sekundarschulgemeinde Affeltrangen am Mittwochabend. Der zurücktretende Schulkassier Hermann Studer informierte über die überraschend geringen Steuererträge im vergangenen Jahr – 220'000 Franken weniger als budgetiert – und dem daraus resultierenden Defizit von rund 305'000 Franken. Budgetiert war allerdings ein noch grösseres Minus von 390'000 Franken.

Um nächstes Jahr eine ausgeglichene Rechnung auszuweisen, wäre eine Steuerfusserhöhung von vier Prozentpunkten notwendig. Angesichts des vorhandenen Eigenkapitals von 1,15 Millionen Franken sei aber eine Steuerfusserhöhung von nur drei Punkten auf 41 Steuerprozent vertretbar, erklärte Studer den Antrag der Schulbehörde. Ein Stimmberechtigter zweifelte die zu kleinen Klassengrössen und die Führung der zwei Kleinklassen an und argumentierte, dass mit einer Erhöhung der Klassengrössen und dem Verzicht auf die Sonderklassen die Rechnung ausgeglichen gestaltet wäre, ohne den Steuerfuss zu erhöhen. Sein Antrag fand bei den Stimmberechtigten allerdings kein Gehör, die der Steuerfusserhöhung auf 41 Prozent mehrheitlich zustimmten.