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AFFELTRANGEN: Eine gehörige Prise Italianità

Am Wochenende fand das traditionelle Antoniusfest statt. Die Veranstaltung zog mehrere hundert Besucher an.
Rudolf Steiner
Don Leo (Pfarrer Schenker) und Don Giorgio singen an der Prozession. Hinter ihnen folgt die Statue des heiligen Antonius. (Bild: Rudolf Steiner)

Don Leo (Pfarrer Schenker) und Don Giorgio singen an der Prozession. Hinter ihnen folgt die Statue des heiligen Antonius. (Bild: Rudolf Steiner)

Vor über 40 Jahren gelangte eine Statue des Heiligen Antonius in die Kapelle nach Affeltrangen. Seit 1974 findet hier deshalb das zweitägige, mittlerweile traditionelle, italienische Volksfest «Festa San Antonio da Padua» statt. Dabei war der Namensgeber nicht mal ein Italiener, sondern wurde vor gut 800 Jahren als Fernando Martini in Portugals Hauptstadt Lissabon geboren. Er war Prediger, Theologe und Franziskanermönch und wurde auf dem Weg nach Marokko im Mittelmeer vom Wind abgetrieben und landete in Sizilien. Er starb erst 36-jährig an seinem letzten Wirkungsort Padua, daher auch sein Name San Antonio da Padua.

Dieses Jahr hat Giuseppe D’Alelio, der Vater des heutigen Präsidenten Antonio D’Alelio, das Fest gegründet und mit vielen freiwilligen Helfern und Helferinnen erstmals in der Schulanlage des Primarschulhauses durchgeführt. Bis vor einem Jahr fand das zweitägige Antoniusfest mit Gottesdienst, italienischem Volksfest und Livemusik am Samstagabend und Sonntagvormittag auf der Kreuzeggwiese hinter der Kapelle statt. Weil vor zwei Jahren ein bäriges Gewitter über den Festplatz zog, suchten die Organisatoren nach einer Alternative. «Wir sind mit dieser Lösung restlos glücklich und zufrieden», sagt der 60-jährige OK-Präsident Antonio D’Alelio. Gleichgeblieben ist das Programm am Sonntagnachmittag mit der Prozession, bei der vier Männer die mit Blumen und Geldspenden geschmückte Statue des Heiligen Antonius durch das Dorf tragen. Sie wird angeführt von der Musikgesellschaft Affeltrangen, begleitet von Don Giorgio von der Missione Italiana Cattolica, Frauenfeld, und dem für einen Tag zu Don Leo verwandelten Pfarrer Leo Schenker.

Rudolf Steiner

weinfelden@thurgauerzeitung.ch

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