Äpfel «made in Amriswil»

AMRISWIL. Erstmals wartet die Amriswiler Weihnachtsausstellung mit einem Wettbewerb zum Ausstellungsmotto auf. Kinder wie Erwachsene versuchen, mit dem schönsten Apfel zu punkten.

Maya Mussilier
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Die Wettbewerbsteilnehmer bemalen und bekleben ihre Äpfel. Sie wollen damit bei der Jury punkten. (Bild: Maya Mussilier)

Die Wettbewerbsteilnehmer bemalen und bekleben ihre Äpfel. Sie wollen damit bei der Jury punkten. (Bild: Maya Mussilier)

Es ist Eröffnungsabend der diesjährigen Amriswiler Weihnachtsausstellung. Noch halten sich die Besucherzahlen in Grenzen, doch kurz nach 18 Uhr ziehen Kinder ihre Eltern zielstrebig Richtung Pentorama-Bühne. Bis 21 Uhr stehen hier die langen Basteltische, an denen die Äpfel aus Karton bemalt, beklebt und gestaltet werden können. Die fertigen Werke werden in drei Alterskategorien ausgestellt und von einer Jury begutachtet. Die schönsten Äpfel werden mit Preisen ausgezeichnet. Dies weckt nicht nur in den Kindern den Ehrgeiz. Auch Erwachsene lassen mit Freude ihren kreativen Ideen freien Lauf.

Besucher machen aktiv mit

Adrian Salvisberg von der awa-Kommission freut sich. Die Idee, dass die Besucher in der Messe etwas selbst gestalten können, kommt offensichtlich gut an. Nach gut einer Stunde liegen schon über 20 Äpfel für die Prämierung bereit.

«Wir haben auch für die beiden nächsten Ausstellungen ein Motto geplant», verrät Adrian Salvisberg. Mit dem Motto verbunden ist nicht nur der Wettbewerb. Während der ganzen Ausstellungsdauer gibt es auf der Bühne verschiedene Workshops. Damit soll das Bewusstsein ganz nach dem Motto «made in Amriswil» für hier Hergestelltes gestärkt werden. Für einen kleinen Unkostenbeitrag können die Besucher so heute das neue Hobby Pixeln kennenlernen oder morgen Sternenlampen herstellen.

Prämierung am Sonntag

Auch Barbara von Büren von der Pius Schäfler-Combi Markt AG sowie die beiden Handarbeitslehrerinnen der Volksschulgemeinde Monique Becarelli und Rahel Schneider freuen sich über den Zulauf an den Basteltischen. «Alle Kinder, die heute hier sind, arbeiten auf der Bühne.» Die Freude, das zu sehen, ist für alle Grund genug, den Anlass mitzuorganisieren. Prämiert werden die ausgestellten Werke am Sonntag um 16 Uhr auf der Pentorama-Bühne.