Abwasserverband saniert diverse Sonderbauwerke

ROMANSHORN. Der Abwasserverband der Region Romanshorn (Romanshorn, Egnach und Salmsach) behebt in den nächsten Jahren die Schwachstellen im Kanalnetz – wie 2012 von den Delegierten beschlossen. Der Massnahmenplan wird nun schrittweise umgesetzt.

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Der Abwasserverband der Region Romanshorn (Romanshorn, Egnach und Salmsach) behebt in den nächsten Jahren die Schwachstellen im Kanalnetz – wie 2012 von den Delegierten beschlossen. Der Massnahmenplan wird nun schrittweise umgesetzt.

Rund 365 000 Franken gibt der Verband im nächsten Jahr für Projektierungs- und Sanierungsarbeiten beim Hebewerk an der Kehlhofstrasse in Salmsach und bei den Rückhaltebecken Erdhausen und Haslen aus. Das beschlossen die Delegierten an einer Versammlung letzte Woche.

Neues Regenbecken geplant

Bis 2020 sollen etappenweise weitere Massnahmen für die Instandhaltung der so genannten Sonderbauwerke ausgeführt werden. Unter anderem ist im Jahr 2018 ein neues Regenbecken mit einem Fassungsvermögen von 1000 Kubikmetern auf dem Gelände der Abwasserreinigungsanlage in Romanshorn geplant.

Stefan Bauer wurde als Vertreter der so genannten Grosseinleiter von den Delegierten in den siebenköpfigen Vorstand des Abwasserverbandes gewählt. Als Director Production arbeitet er bei der Max Zeller Söhne AG in Romanshorn. Die Firma entwickelt, produziert und vermarktet pflanzliche Arzneimittel.

Bauer ersetzt den zurücktretenden Carlo Bischofberger. Präsident Patrik Fink dankte ihm für seine langjährige und unterstützende Tätigkeit als Vorstandsmitglied.

Viel Lob vom Kanton

Betriebsleiter Kurt Gerber und sein Team bekamen an der Delegiertenversammlung grosses Lob für ihre Arbeit. Die Anlage laufe «ausgezeichnet» und sei ein «Vorzeigebetrieb» im Kanton Thurgau.

Das zeige sich unter anderem in den Werten, sagte Irene Purtschert vom kantonalen Amt für Umwelt, Leiterin der Abteilung Abwasser und Anlagensicherheit. (red.)