Ab 2017 keine Bausteuer mehr

Die Stimmberechtigten von Katholisch-Sulgen sagten dreimal Ja. Sie genehmigten die Rechnung 2015, das Budget 2016 und den Steuerfuss.

Monika Wick
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SULGEN. Josef Schurtenberger ist ein Mann der speditiven Sorte. Für die Behandlung der insgesamt 13 Geschäfte, die an der Gemeindeversammlung der Katholischen Kirchgemeinde Sulgen am Donnerstag traktandiert waren, brauchte der Präsident gerade einmal eine Stunde. Die Stimmberechtigten waren von der Behörde in den grossen Saal des Pfarreiheims an der Rebbergstrasse eingeladen worden.

Erfreuliche Bauabrechnung

Am meisten Zeit beanspruchte die Präsentation der Rechnung 2015 und des Budgets 2016. Die Rechnung und das Budget hiessen die 55 Stimmbürger einstimmig gut. Ebenfalls oppositionslos wurden der ordentliche Steuerfuss von 25 Prozent und die Aufhebung der Bausteuer von 2 Prozent per 2017 bewilligt. «Die erfreuliche Bauabrechnung für die Innenrenovation der Sulger Kirche erlaubt es, die Bausteuer nach zweijähriger Nutzung wieder aufzuheben», erklärte Schurtenberger.

Gegen Ende der Versammlung nahm der Kirchenpräsident vier Ehrungen vor. Den ersten Blumenstrauss überreichte er Irma Bach. Seit 15 Jahren verrichtet die Allrounderin für die Kirchgemeinde Garten- und Reinigungsarbeiten und leistet auch Mesmerdienste. Barbara Schicker Fischer und Rosmarie Schweizer unterrichten als Katechetinnen seit 15 respektive 10 Jahren Religionsschüler. Als letzte wurde Maria Schurtenberger geehrt. Sie amtet seit 10 Jahren als Mesmerin in Bürglen.

Mitarbeiter verabschiedet

Emotionaler gestaltete sich die Verabschiedung von zwei langjährigen Mitarbeitern. Pfarreisekretärin Jeannette Pfister (22 Jahre) und Mesmer Karl Eugster (15 Jahre) werden Ende Mai in den wohlverdienten Ruhestand treten. Um die administrativen und organisatorischen Belange wird sich in Zukunft Karin Bär kümmern. In die Fussstapfen von Karl Eugster wird Bekim Zejnullahi treten.

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