Aach-Verschmutzung: Was macht der Kanton jetzt?

SALMSACH. Die wiederholte Verschmutzung der Salmsacher Aach mit Gülle ist für den Kanton besorgniserregend. Das Amt für Umwelt will alles daran setzen, dass das seit Jahrzehnten bestehende Problem endlich gelöst wird.

Merken
Drucken
Teilen

SALMSACH. Die wiederholte Verschmutzung der Salmsacher Aach mit Gülle ist für den Kanton besorgniserregend. Das Amt für Umwelt will alles daran setzen, dass das seit Jahrzehnten bestehende Problem endlich gelöst wird.

Als Sofortmassnahme ist mittlerweile eine Zuleitung mit Beton gefüllt worden (wir berichteten). Sie führt zum Hof, von wo die Jauche in den Fluss gelaufen sein dürfte. Was weiter geplant ist, bleibt jedoch offen. «Da es sich um ein laufendes Verfahren handelt, können wir keine Details zu den einzelnen Massnahmen geben», erklärt auf Anfrage Irene Purtschert Sinniger, die Leiterin Abteilung Abwasser und Anlagensicherheit beim Amt für Umwelt in Frauenfeld.

Ziel sei zu verhindern, dass verschmutztes Abwasser in die Regenwasserleitung und dann in die Aach gelange. Dazu müsse in einem ersten Schritt Ursachenforschung betrieben werden («Fehlanschlüsse, Unfälle usw.»). Dann geht es gemäss Purtschert darum zu entscheiden, «was jetzt baulich nötig und auch umsetzbar ist». (mso)