60 Prozent Zuwachs

Am Samstag informierten Angehörige der Feuerwehr Bürglen über den Verkehrsdienst. Das Ziel war, mit Interessierten den Dienst aufzustocken.

Rudolf Steiner
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Sandra Müller lässt sich alles zeigen. (Bild: Rudolf Steiner)

Sandra Müller lässt sich alles zeigen. (Bild: Rudolf Steiner)

bürglen. 65 Feuerwehrleute – davon zwei Frauen – lautet der momentane Bestand der Feuerwehr Bürglen. In der Verkehrsdienstabteilung leisten fünf Feuerwehrmänner Dienst. «Eigentlich wäre der Sollbestand aber zehn Leute», sagt Max Bruderer, Leiter der Verkehrsdienstabteilung. «Darum sucht die Feuerwehr Bürglen Verstärkung, damit die Arbeit besser verteilt werden kann.» Denn bei grösseren Einsätzen sei der Verkehrsdienst schnell ausgelastet, und aus verschiedenen Gründen seien auch nicht immer alle Feuerwehrleute im Einsatz, so Bruderer.

Zudem hat der Verkehrsdienst in den letzten Jahren stets an Bedeutung gewonnen.

Schnelle Entscheidung

So sind die Verantwortlichen der Bürgler Feuerwehr auf die Idee gekommen, am Samstag einen Tag der offenen Türe zu organisieren und Interessenten die Arbeit des Verkehrsdienstes gleich im Feuerwehrdepot zu demonstrieren.

Um 10 Uhr sah es allerdings noch nicht nach vielen Interessenten aus. Doch dann kam Sandra Müller. «Es interessiert mich sehr, wie die Feuerwehr arbeitet», sagte die 34jährige Hausfrau aus Istighofen.

Die Demonstration von Bruderer und Edgar Schönbächler beim Einsatzfahrzeug kamen bei ihr so gut an, dass sie sich eine halbe Stunde später entschloss, beim Verkehrsdienst mitzumachen. «Ich helfe gerne anderen Leuten und will die Chance packen.» Und sie blieb nicht allein. Um fünf vor zwölf tauchte noch der 47jährige Jürg Kaufmann aus Leimbach auf.

Da er im Militär Erfahrungen beim Verkehrsdienst gemacht hat, ist sein relativ «hohes» Alter kein Hinderungsgrund.

Mehr als zufrieden

«In einem halben Tag haben wir unseren Verkehrsdienst um 60 Prozent aufgestockt, da dürfen wir mehr als zufrieden sein», zogen die drei Verantwortlichen am Mittag Bilanz.