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500 Unterschriften gesammelt

ROMANSHORN. Die IG Hafen Romanshorn will die geplante Überbauung des Güterschuppenareals mit Wohnblöcken verhindern. In einem Volksbegehren verlangt sie die Schaffung einer Hafenzone und eine Änderung des Baureglements.
Martin Dempfle Präsident IG Hafen Romanshorn (Bild: Quelle)

Martin Dempfle Präsident IG Hafen Romanshorn (Bild: Quelle)

Die IG Hafen Romanshorn will die geplante Überbauung des Güterschuppenareals mit Wohnblöcken verhindern. In einem Volksbegehren verlangt sie die Schaffung einer Hafenzone und eine Änderung des Baureglements. Die nötigen Unterschriften hätten sie bereits gesammelt, sagt IG-Präsident Martin Dempfle.

Wie läuft die Unterschriftensammlung?

Gut, wir haben bereits mehr als 500.

Nötig sind 350 Unterschriften. Sammeln Sie trotzdem weiter?

Ja, noch bis zum 7. April. An diesem Tag präsentieren wir an einer Veranstaltung Visionen für das Güterschuppenareal.

Wie viel Überzeugungskraft war nötig, um die Menschen auf der Strasse zu bewegen, Ihre Forderung zu unterstützen?

Nicht viel. Was wir aber mit Erstaunen feststellten, ist, dass viele Leute gar nicht realisiert haben, dass auf dem Güterschuppenareal fünf Wohnblöcke gebaut werden sollen.

Gab es keine negativen Reaktionen?

Nein, überhaupt nicht. Es gab sogar Grüne, die unsere Initiative unterschrieben haben…

…was Sie gefreut haben dürfte, weil Sie nicht verstehen können, warum das Grüne Forum die geplante Wohnüberbauung befürwortet.

Das ist so. Diese Woche bin ich von dem neuen Präsidenten zu einem Gespräch beim Grünen Forum eingeladen worden, wo ich unsere Volksbegehren vorstellen darf. Das finde ich sehr positiv.

Der IG Hafen Romanshorn ist in Leserbriefen vorgeworfen worden, ihr gehe es nur darum, ein paar Anwohnern die freie Sicht auf den See zu bewahren. Bekamen Sie das nie zu hören?

Nein, nur zwei oder drei Personen sagten, sie könnten nicht unterschreiben, ohne allerdings die Gründe näher auszuführen. Für uns war der Kontakt mit der Bevölkerung eine gute Gelegenheit zu erfahren, was sie gerne auf dem Güterschuppenareal möchte. Und auch die Stimmung zum Saal konnten wir aufnehmen.

Wie ist sie?

Ganz klar gegen den Saal. Viele verstehen nicht, warum an dieser Lage so ein teurer Saal gebaut werden soll. (mso)

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