20 000 Liter Heizöl pro Jahr sparen

CVP beschliesst Ja-Parole zu den Budgets von Primarschule, Sekundarschule und politischer Gemeinde und befürwortet die Sanierung der Pestalozzi-Turnhalle.

Christa Kamm-Sager
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Die 15 CVP-Mitglieder zeigen Vertrauen in die Behördearbeit und beschlossen an ihrer Parteiversammlung die Ja-Parole für sämtliche Budgets. Klar ist für sie auch ein Ja zur Sanierung der Pestalozzi-Turnhalle mit zwei Schulzimmern. Sie empfehlen, dem 1,8-Mio.-Franken-Kredit, über den am 30. November an der Urne befunden wird, zuzustimmen.

EBK: Zwei Personen nominiert

Interims-Präsident Max Brunner leitete durch die Versammlung, für welche die CVP in die Räume des Museums im Alten Zollhaus eingeladen hatte. Die CVP ist nach der Wahl von Norbert Senn zum Gemeindeammann noch immer auf der Suche nach einem neuen Präsidenten, einer neuen Präsidentin. Brunner machte darauf aufmerksam, dass für die Schulbehörde-Wahlen von Anfang Februar bis zum 15. Dezember Wahlvorschläge eingereicht werden können. Von der CVP treten Stefan Fässler (Primarschule) und Kurt Boehringer (Sekundarschule) zurück. Für die Primarschulbehörde, die von neun auf sieben Sitze reduziert werde, suche die Partei nach einem Kandidaten, einer Kandidatin. Die Sekundarschul-Behörde wird von sieben auf fünf Sitze verkleinert, dort verzichtet die CVP darauf, jemanden ins Rennen zu schicken.

Nach Ausführungen von Florian Suter, der bereits Mitglied in der 15köpfigen Einbürgerungskommission ist, nominierte die Versammlung Sibylle Lieberherr und Thomas Walliser Keel für die Ersatzwahl vom 30. November.

Altersbedingt notwendig

Andreas Goldinger stellte die Kennzahlen zum Budget der Primarschule vor. Dieses prognostiziert ein Defizit von 990 000 Franken. Die Einnahmenseite sei schwer zu kalkulieren und die letzten Jahre hätten gezeigt, dass der Rechnungsabschluss stets besser ausgefallen sei als erwartet. Für die Primarschulbehörde sei es wichtig, der bestehenden Bausubstanz Sorge zu tragen und energietechnisch eine Vorbildfunktion auszuüben. Mit der Sanierung der Pestalozzi-Anlage, könne man pro Jahr 20 000 Liter Heizöl einsparen. Die Substanz des Gebäudes sei sehr gut, die Sanierung altersbedingt nötig.

Schülerzahlen sinken weiter

Ein ausgeglichenes Budget wird die Sekundarschule an der Gemeindeversammlung vom 24. November vorlegen, wie Behördemitglied Kurt Boehringer informierte. Der Besoldungsaufwand steigt von 5,4 auf 5,6 Mio. Franken, Teuerungsausgleich und Stufenzulagen seien dafür verantwortlich. 55 000 Franken budgetiert die Sek für Schulkosten externer Sportschulen «Für Romanshorn stand einmal die Idee einer Eishockeyschule im Raum», so Boehringer. Die Schülerzahlen würden weiter sinken. Ein Mehraufwand ergebe sich durch die Aufstockung in der Schulverwaltung: Eine 50-Prozent-Sekretariats-Stelle für die Schulleitung wurde geschaffen das Schulsekretariat um 10 Prozent aufgestockt.

An der Spitze

Neueste Zahlen zum Rechnungsabschluss 08 vermeldete Norbert Senn. «So wie es aktuell aussieht, können wir den Abschluss im Vergleich zum Budget um 500 000 Franken verbessern.» Er erwähnte, dass laut neuester Thurgauer Baustatistik Romanshorn punkto Bautätigkeit im Kanton an der Spitze liege und dementsprechend gross der Zuwachs an Einwohnern sei. Auf eine Frage, ob der neue Saal nur mit einer Steuererhöhung finanziert werden könne. meinte Senn, es sei klar, dass die Gemeinde nicht einfach 12 Mio. Franken aus dem Ärmel schütteln könne, aber Romanshorn habe in den letzten Jahren nicht geglänzt mit grossen Investitionen, es sei aber wichtig, dass man den Mut dazu habe. «Wir können das verkraften mit einer guten Finanzplanung und der erfreulichen Steigerung der Einwohnerzahl.»

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