17 000 Franken für Unicef-Label

ARBON. Ruedi Daepp, Mitglied der SVP-Parlamentsfraktion, hält es für lobenswert, dass sich Arbon als «kinderfreundliche Gemeinde» positionieren möchte. Allerdings fragt er sich, ob es dazu eine aufwendige Analyse und ein kostspieliges Unicef-Label brauche.

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ARBON. Ruedi Daepp, Mitglied der SVP-Parlamentsfraktion, hält es für lobenswert, dass sich Arbon als «kinderfreundliche Gemeinde» positionieren möchte. Allerdings fragt er sich, ob es dazu eine aufwendige Analyse und ein kostspieliges Unicef-Label brauche. Beim Stadtrat hat er sich nach dem personellen und finanziellen Aufwand sowie nach dem konkreten Nutzen erkundigt, den ein solches von der Behörde angestrebtes Label bringe.

Stadtrat Hans-Ulrich Züllig zufolge ist es «ein wichtiger Faktor bei der Entscheidung, ob Familien nach Arbon ziehen» – und daher ein Instrument für das Standortmarketing. Die Kosten von 2000 Franken für das Assessment habe die Stadt übernommen. Für die Umsetzung des auf vier Jahre angelegten Aktionsplans beziffert er die Kosten auf 15 000 Franken. Die Schulgemeinden trügen diese mit. Ein Zwischenbericht attestierte Arbon «gute Voraussetzungen». Auch die Jugendkommission Steinach hat dem Gemeinderat beantragt, das Unicef-Label zu erwerben. Dafür sollen im Budget 2016 12 000 Franken bereitgestellt werden. (me)