16 000 Franken in FCA-Kasse

Für einen wichtigen finanziellen Zustupf für die Arboner Zweitliga-Fussballer sorgt der FCA-Businessclub. Nach einem Zwischentief ist die Mitgliederzahl wieder auf 59 angestiegen.

Martin Widmer
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arbon. Der Verein unterstützt die 1. Mannschaft des FCA mit 16 000 Franken pro Jahr. Darauf sei er stolz, sagte Pesche Künzi, Präsident des Businessclubs, an der Mitgliederversammlung.

Nach dem Rücktritt als FCA-Präsident gründete der 50jährige Arboner zusammen mit Migg Oswald (Sekretär) und Martin Ribler (Kassier) den Verein, der für die 2.-Liga-Fussballer einen wichtigen finanziellen Zustupf garantiert. Für den Gönnerbeitrag von mindestens 350 Franken und dem obligaten Mitgliederbeitrag von 20 Franken bekommen die Sportförderer aber auch einen gesellschaftlichen Gegenwert.

Vielseitiges Programm

Dass es sich beim Businessclub nicht nur um einen Geldgeberverein handelt, zeigen die verschiedenen Aktivitäten und Events. Im «Frohsinn» gibt es den monatlichen Stamm. Vom Besuch des Saurer-Museums, über eine Kutschenfahrt bis hin zum Pokerturnier unter professioneller Anleitung wird das Angebot zudem vielseitig gestaltet. Die gute Stimmung fehle jeweils bei diesen Anlässen ebenso wenig wie die kulinarischen Freuden. Rund 20 Prozent des einbezahlten Betrages werden jeweils für interne Zwecke verwendet.

Ralph Farner, Finanzchef des FC Arbon 05, bedankte sich für die Unterstützung. Er erörterte dabei auch die aktuelle Situation des Vereins. «In Zukunft werden wir den Aufwand der 1. Mannschaft separat und transparent ausweisen.» Das anhaltende Vorurteil, das 2.-Liga-Team sei zu teuer und werde durch «Juniorengelder» mitfinanziert, will er mit Fakten widerlegen. «Mit einem Budget von 70 000 Franken befinden wir uns im Mittelfeld der Liga.»

Transparenz schaffen

Ein breitgefächertes Sponsoring decke aber einen beachtlichen Teil der Kosten ab. Auch die Spieler werden mit der Suche eines Patronats und der Durchführung einer Tor-Aktion ihren Anteil zur Saison-Finanzierung beitragen. «Für Interessierte nehme ich mir gerne Zeit und gebe detailliert Auskunft über die Finanzierung unserer ersten Mannschaft», bekräftigt Farner die Bereitschaft zur Transparenz.