1,4 Millionen Franken für Schulhaussanierung

ERLEN. Die Schule Erlen erwartet für das Jahr 2013 einen Aufwandüberschuss von 209 000 Franken. Nebst dem Budget kommen an der Versammlung vom 29. November zwei Kreditbegehren zur Abstimmung.

Hannelore Bruderer
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Unterstufenschulhaus Erlen. (Bild: hab)

Unterstufenschulhaus Erlen. (Bild: hab)

1975 wurde die Aussenhülle des Unterstufenschulhauses letztmals renoviert. Dass das Schulhaus bereits 1858 erbaut wurde und von der kantonalen Denkmalpflege als wertvoll eingestuft ist, sieht man ihm nicht an. Es ist aber nicht der Anblick, der eine Sanierung nötig macht – das Haus weist Schäden beim Putz und der Tragstruktur auf, Fensterstöcke sind defekt, und eine Wärmedämmung sowie eine sinnvolle Sonnenschutzanlage fehlen.

Dachgeschoss nutzen

Mit einem Kredit von 1,4 Millionen Franken soll das Schulhaus nach Minergiestandard saniert werden. Ausgestattet mit Wärmedämmung und Brandabschnitten kann das Dachgeschoss in Zukunft auch für den Unterricht genutzt werden. Vorgesehen ist der Einbau von Gruppenräumen. Überfällig ist der Ersatz der veralteten Ölheizung. Sie wird durch eine Gasheizung ersetzt. Der Einbau einer Lüftungsanlage und ein neuer Anstrich im Treppenhaus sind ebenfalls geplant. Mit einer Steinimitation über dem Sockel und Eckpilastern wird sich die Gebäudehülle wieder ihrem ursprünglichen Aussehen annähern. «Während der Renovationsarbeiten müssen vier Klassen ausquartiert werden», sagt Schulpräsident Heinz Leuenberger. Er rechnet damit, dass sie in anderen Räumen untergebracht werden können. Ferner sollen mit 100 000 Franken die 40 Jahre alten WC-Anlagen im Mittelstufenschulhaus erneuert werden.

Mehr Einnahmen von Schülern

Das Budget sieht bei gleichbleibendem Steuerfuss von 100 Prozent einen Aufwandüberschuss von 209 000 Franken vor. Da die Schule über eine gute Eigenkapitalbasis verfüge, sei dieser vertretbar, erläutert Schulpräsident Leuenberger. Die Steuereinnahmen und Beiträge vom Finanzausgleich liegen im Rahmen der Vorjahre. Zu höheren Einnahmen führen die Benutzungsgebühren für die Aachtalhalle und die Schulgelder von auswärts wohnenden Schülern.

Der Personalaufwand liegt rund 200 000 Franken höher als im Vorjahr. Einerseits muss, um den Liegenschaftsunterhalt zu bewältigen, eine weitere Vollzeitstelle geschaffen werden, andrerseits sind die Lohnkosten beim Lehrpersonal höher.

Für den Liegenschaftsunterhalt sind im Budget enthalten: die Anschaffung von Tischen und Stühlen für den Mehrzwecksaal, eine neue Eingangstüre beim Backsteinhaus, eine moderne Kehrsaugmaschine sowie der Erwerb weiterer Reinigungsgeräte und Werkzeuge.

Budgetversammlung der Schule Erlen: 29. November, 19.30 Uhr, Mehrzwecksaal

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