13 Jahre Alterssiedlung geprägt

Die Genossenschaft Alterssiedlung Arbon hat das Jahr 2009 mit gestrafften Führungsstrukturen abgeschlossen. Auf die ausscheidende Margrit Bollhalder Schedler als Geschäftsleiterin folgt per 1. Juli Franziska Stübi.

Alois Degenhardt
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Franziska Stübi wird neue Geschäftsleiterin der Alterssiedlung Arbon, rechts Genossenschaftspräsident Christoph Tobler. (Bild: Alois Degenhardt)

Franziska Stübi wird neue Geschäftsleiterin der Alterssiedlung Arbon, rechts Genossenschaftspräsident Christoph Tobler. (Bild: Alois Degenhardt)

Knapp 60 Mitglieder erlebten die 47. Jahresversammlung unter der Leitung des neuen Präsidenten Christoph Tobler.

Abschied und Neubeginn

Neben den Vertretern von Stadt und Kirchgemeinden, die als wichtige Anteilseigner aufmerksam die Entwicklung der Genossenschaft verfolgten, hatten sich traditionell auch stimmberechtigte Bewohnerinnen und Bewohner eingefunden.

Es galt vor allem, die langjährige Verwalterin Margrit Bollhalder Schedler zu verabschieden, die, so Christoph Tobler in seinen Dankesworten, «über 13 Jahre das Gesicht der Alterssiedlung nach aussen geprägt hat».

Neue Strukturen umgesetzt

Die Scheidende habe in den Jahren ihrer Tätigkeit erfolgreich neue Strukturen und Entwicklungsschritte umgesetzt.

Spontane Wortmeldungen aus der Bewohnerschaft zeigten zudem, dass die Verwalterin das volle Vertrauen der Mieterinnen und Mieter genoss. Inzwischen konnte Franziska Stübi aus Wittenbach als neue Geschäftsführerin gewonnen werden. Sie arbeitet sich zurzeit mit Unterstützung der Vorgängerin in ihr breitgefächertes Aufgabengebiet ein und wird am 1. Juli offiziell ihr Amt übernehmen.

Wohnkonzept beibehalten

In seinem ersten Jahresbericht sprach Christoph Tobler die Veränderungen im Wohnangebot an. Bekanntlich wird das Haus Bellevue seit dem 1. Januar als Pflegeheim mit 18 Einzimmerwohnungen geführt. Nach den notwendigen baulichen Veränderungen, die von der Stadt Arbon finanziert wurden, seien alle Wohnungen vermietet. Die Pflege werde jetzt mit eigenem Personal unter Leitung von Isabelle Züllig organisiert.

Alterswohnungen sind geschätzt

Das Wohnkonzept mit eigener Möblierung wurde beibehalten und werde von den Senioren und Seniorinnen sehr geschätzt, ist ergänzend dem letzten Jahresbericht von Margrit Bollhalder zu entnehmen. Die 133 Wohnungen der Genossenschaft seien weiter sehr geschätzt und sind voll vermietet, bestätigte Tobler.

Neue Wohnformen entwickeln

Mittel- und langfristig stehe die Genossenschaft aber vor der Aufgabe, im Zeichen steigender Lebenserwartung neue

Wohn- und Lebensformen für Senioren zu entwickeln, die auch den dritten Lebensabschnitt zu Hause verbringen möchten. Es sei eine der grossen, künftigen Herausforderungen für die Genossenschaft, neue, finanzierbare Angebote in dieser Richtung zu entwickeln.