120 Kinder trainieren das Fahren mit dem Velo

ERLEN. Der Slalom ist eng gesteckt und immer wieder fallen einige der orange-weissen Verkehrskegel um. Helfer bringen sie eiligst wieder in die richtige Position.

Hannelore Bruderer
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ERLEN. Der Slalom ist eng gesteckt und immer wieder fallen einige der orange-weissen Verkehrskegel um. Helfer bringen sie eiligst wieder in die richtige Position. Der Rundkurs bietet noch weitere Herausforderungen: Fahren auf einer Kreislinie, durch eine schmale Spurgasse und das einhändig Fahren. Am zweiten Tag, an dem der Elternrat der Schule Erlen den Fahrtechnikkurs durchführt, nehmen in der Altersstufe Kindergarten bis Unterstufe 48 Kinder teil.

Viele Eltern haben ihre Kinder zum Fahrtechnikkurs begleitet und beobachten ihre Sprösslinge, wie sie den schwierigen Parcours meistern. Die Kinder lernen das Anhalten beim Stop und das korrekte Linksabbiegen. Bei der Altersgruppe Mittelstufe ist das Interesse etwas geringer, ihre Gruppe umfasst 15 Schülerinnen und Schüler.

Anfang Jahr hat sich das vierköpfige Projektteam – bestehend aus Eveline Cardinale, Gabriela Fehr, Koni Häfliger und Michael Siebrecht – des Elternrats der Schule Erlen zur ersten von acht Sitzungen getroffen. «Für die Durchführung des Anlasses sind wir von verschiedenen Seiten unterstützt worden», sagt Eveline Cardinale. So sind die Mitglieder des Bike Clubs Erlen 98 beim Veloparcours als Instruktoren dabei.

Beim Backsteinschulhaus hat die Kantonspolizei Thurgau einen Veloparcours permanent auf dem Boden aufgesprayt und mit einer Instruktionstafel versehen. Er wird auch von der Schule für den Verkehrsunterricht genutzt. Den ersten Veloparcours dieser Art erhielt die Schule Amriswil im Jahr 2011 von der Kantonspolizei, seither sind 19 weitere Schulen dazugekommen. Insgesamt nahmen am Fahrtechnikkurs 120 Kinder teil. (red.)