Arbeitsvergaben – selten ohne Ärger und Richter

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Vergabepraxis Geht es um das Beschaffungswesen, ist der Ärger fast schon vorprogrammiert. Die Vergabe von Arbeiten führt oft zu Diskussion, zu Rechtsfällen und als Folge davon zu Bauverzögerungen. Streitpotenzial ist vor allem dann gegeben, wenn bei der Vergabe öffentlicher Aufträge ausländische Anbieter berücksichtigt werden. «Der kleine und grosse Steuerzahler im Kanton fragt sich dann, ob die öffentlichen Mittel nicht besser im Kanton oder zumindest im eigenen Land investiert werden sollten», halten CVP und Grünliberale fest. In einem Vorstoss unterbreiten sie der Regierung einen ganzen Katalog von Fragen. Denn sie sind überzeugt: Die Praxis des Beschaffungswesens muss geprüft, Schwachstellen müssen ausgemerzt werden. (rw)