ARBEITSMARKT: Ostschweizer Kantone mit stabilen Arbeitslosenzahlen

In den Ostschweizer Kantonen hat sich die Arbeitslosigkeit im Januar im Vergleich zum Vormonat nur wenig verändert. Einen teilweise saisonal bedingten leichten Anstieg verzeichneten St.Gallen und Thurgau sowie Appenzell Ausserrhoden.

Drucken
Teilen
Einen teilweise saisonal bedingten leichten Anstieg der Arbeitslosenzhalen verzeichnen St.Gallen und Thurgau sowie Appenzell Ausserrhoden. (Bild: Luca Linder)

Einen teilweise saisonal bedingten leichten Anstieg der Arbeitslosenzhalen verzeichnen St.Gallen und Thurgau sowie Appenzell Ausserrhoden. (Bild: Luca Linder)

Im Kanton St.Gallen werden die aktuellen Zahlen jeweils mit denjenigen des Vorjahrs verglichen: Danach wurden im letzten Monat 1,3 Prozent weniger Stellensuchende gezählt als im Januar 2016. Damit setze sich der abnehmende Trend fort, teilte das St.Galler Amt für Wirtschaft und Arbeit am Donnerstag mit.

Das belegen auch Zahlen zur Kurzarbeit: Vor einem Jahr waren dort rund 60 Firmen mit über 1'400 Angestellten angemeldet. Nun sind es noch knapp 40 Betriebe mit weniger als 400 Mitarbeitenden.

Saisonal bedingte Erhöhung
Im Vergleich zum Dezember 2016 stieg die Arbeitslosenquote im Kanton St.Gallen allerdings leicht an − um 0,1 Prozent − und liegt nun bei 2,7 Prozent. Zum Vergleich: Für die ganze Schweiz liegt der Wert bei 3,7 Prozent.
Die gleiche Entwicklung zeigt sich auch im Kanton Thurgau. Dort liegt die Quote nach einem Anstieg um 0,1 Prozent im Vergleich zum Dezember 2016 neu bei 2,6 Prozent. Dieser Anstieg sei nichts Aussergewöhnliches und in erster Linie saisonal bedingt, erklärte das Thurgauer Amt für Wirtschaft und Arbeit.

Baugewerbe und Gastgewerbe
Keine Veränderungen gab es im Kanton Graubünden. Die Arbeitslosenquote blieb bei 1,9 Prozent. Am meisten Personen ohne Arbeit gibt es im Baugewerbe, im Gastgewerbe und im Gesundheits- und Sozialwesen.

In den Kantonen Glarus (2,5 Prozent) und Appenzell Innerrhoden (1,4 Prozent) hat sich die Arbeitslosenquote im Januar im Vergleich zum Vormonat nicht verändert. In Appenzell Ausserrhoden stieg sie um 0,2 Prozent auf 2,0 Prozent an. (sda)