ARBEITSMARKT: Arbeitslosigkeit in der Ostschweiz nach wie vor sehr tief

In der Ostschweiz ist die Arbeitslosigkeit nach wie vor ausgesprochen niedrig. Die Quoten der Kantone sind durchwegs tiefer als im landesweiten Schnitt. Allgemein entspannte sich die Arbeitslosigkeit im Vergleich zum Vorjahresmonat deutlich.

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In der Ostschweiz hat sich die Zahl der Arbeitslosen gegenüber dem Vormonat kaum verändert. (Bild: Benjamin Manser)

In der Ostschweiz hat sich die Zahl der Arbeitslosen gegenüber dem Vormonat kaum verändert. (Bild: Benjamin Manser)

Mit 2,2 Prozent wies der Kanton St.Gallen unter den Ostschweizer Kantonen im Juli die höchste Arbeitslosenquote aus und mit 6054 auch am meisten Arbeitslose. Die Zahl der Arbeitslosen verharrte aber praktisch auf jener des Vormonats.

Gestiegen sind die Arbeitslosenzahlen in den Kantonen Thurgau und Appenzell Ausserrhoden. Im Thurgau erhöhte sie sich um 36 auf total 3126, was einer Quote von unverändert 2,1 Prozent entspricht. In Appenzell Ausserrhoden waren 543 Personen ohne Stelle, 19 mehr als im Vormonat, was eine Quote von 1,8 (+ 0,1 Prozentpunkte) ergibt.

Stärkerer Rückgang in Graubünden

Einen stärkeren Rückgang an Arbeitslosen gab es im Kanton Graubünden. Dort sank die Zahl um 189 auf 1084. Die Arbeitslosenquote bildete sich um 0,2 Prozentpunkte auf 1 Prozent zurück. Der Rückgang sei saisonal bedingt und hauptsächlich auf die vermehrte Beschäftigung im Baugewerbe und im Tourismus zurückzuführen, teilte das Amt für Industrie, Gewerbe und Arbeit mit.
Im Kanton Glarus reduzierte sich die Zahl der Arbeitslosen um 26 auf 415. Parallel dazu fiel die Arbeitslosenquote um 0,2 Prozentpunkte auf 1,8 Prozent.

Gesamtschweizerisch stagnierte die Arbeitslosigkeit auf dem tiefen Niveau von 3 Prozent. Total 133'926 Personen waren im Juli ohne Arbeit. Im Vergleich zum Vorjahr zeigt sich eine deutliche Entspannung. Auch die Ostschweizer Kantone wiesen im Juli geringere Arbeitslosenzahlen aus als im Schnitt des vergangenen Jahres. (sda)