Arbeitnehmer müssen nicht an Kassensanierung zahlen

Das St. Galler Parlament hat gestern das Gesetz über die St. Galler Pensionskasse in erster Lesung zu Ende beraten. Die Beteiligung der Arbeitnehmer an der Ausfinanzierung der Kasse ist vom Tisch: Zwei entsprechende Anträge der FDP- und der SVP-Fraktion wurden im Rat knapp abgelehnt.

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Das St. Galler Parlament hat gestern das Gesetz über die St. Galler Pensionskasse in erster Lesung zu Ende beraten. Die Beteiligung der Arbeitnehmer an der Ausfinanzierung der Kasse ist vom Tisch: Zwei entsprechende Anträge der FDP- und der SVP-Fraktion wurden im Rat knapp abgelehnt.

Die beiden Fraktionen verlangten Vorschläge, wie die Arbeitnehmer – das Staatspersonal und die Lehrkräfte – an der Sanierung finanziell beteiligt werden könnten. Finanzdirektor Martin Gehrer hielt jedoch fest: «Die Unterdeckung der Pensionskasse ist aufgrund der Entwicklung an der Börse entstanden und nicht, weil die Versicherten zu wenig einbezahlt hätten.» Der Rat verwarf die Anträge mit 57 zu 53 Stimmen. Auch die SPG-Fraktion scheiterte mit mehreren Anträgen. Sie forderte unter anderem eine Wertschwankungsreserve. (av)

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