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Zwyssig rettet die Ehre

Am Sonntag kam es zum Aufeinandertreffen der Nordostschweizer und Berner Elite am Schwarzsee-Schwinget in Plaffeien. Nebst dem Festsieg gingen 13 von 16 Kränzen ins Bernbiet.
Thomas Mock
Zwyssig ist die Erleichterung nach seinem Kranzgewinn gegen Kilian von Weissenfluh anzusehen. (Bild: Lorenz Reifler)

Zwyssig ist die Erleichterung nach seinem Kranzgewinn gegen Kilian von Weissenfluh anzusehen. (Bild: Lorenz Reifler)

SCHWINGEN. Die Berner dominierten am Schwarzsee-Schwinget in Plaffeien. Die Ostschweizer Fahnen wurden einzig von den beiden Eidgenossen Raphael Zwyssig und Daniel Bösch hochgehalten. Mit je vier Siegen, einer Niederlage und einem gestellten Gang rangierten sie als einzige Ostschweizer unter den Kranzgewinnern.

Zwyssig setzt sich durch

Zwyssig startete mit einem Unentschieden gegen den Berner Eidgenossen Graber Willy. Nach zwei Siegen kam es gegen Matthias Siegenthaler zu einem weiteren Eidgenossenduell, welches zu Ungunsten des Appenzellers ausfiel. Trotz Niederlage stand Zwyssig im fünften Gang wieder eine Eidgenossenhürde bevor. Gegen Niklaus Zenger behielt er die Oberhand und erarbeitete sich die Möglichkeit, sich den Schwarzsee-Kranz zu ergattern. Dies gelang ihm nach ersten Unsicherheiten gegen Kilian von Weissenfluh. Somit fehlt dem Gaiser einzig noch das Brünig-Eichenlaub, um seine Bergkranzsammlung zu komplettieren. Kranzchancen erarbeiteten sich auch Michael Bless und Martin Hersche. Beiden wollte das Wettkampfglück jedoch im entscheidenden Gang nicht beistehen. Während sich Bless in den ersten fünf Gängen von Matthias Sempach und Christian Stucki das Sägemehl vom Rücken wischen lassen musste, war die Paarung gegen Matthias Aeschbacher, einen der stärksten Nichteidgenossen, auch nicht sonderlich zu Bless' Gunsten ausgelegt. Nach hartem Kampf musste der Gaiser die Stärke seines Gegners anerkennen. Ebenso lieferte Martin Hersche erfreuliche Resultate. Während er in den ersten vier Gängen einzig gegen den Berner Hoffnungsträger Remo Käser den Platz als Verlierer verlassen musste, standen ihm in den letzten beiden Gängen zwei Eidgenossen gegenüber. Doch die Hypothek gegen Thomas Zaugg und Florian Gnägi war zu gross, und für Hersche geriet das Eichenlaub in weite Ferne. Marcel Kuster vergab seine Chancen im zweiten Gang, als ihm gegen den Berner Michael Moser kein Sieg gelingen wollte. Nachdem er bereits zum Auftakt gegen den Eidgenossen Niklaus Zenger Verlustpunkte hinnehmen musste, wurden die Kranzambitionen nach der Niederlage im fünften Gang gegen Willy Graber endgültig begraben.

Alleiniger Festsieger

Zum Festsieger kürte sich Matthias Sempach. Während er den Schlussgang mit fünf Siegen erreichte, musste sein Gegner erst über das Ausschwingen ermittelt werden. Im Schlussgang gegen Verbandskollege Christian Stucki genügte Sempach ein Unentschieden, um sich vor 3450 Zuschauern zum alleinigen Festsieger küren zu können.

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