Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Zweitwohnungsbesitzer informiert

Rund ein Drittel aller Zweitwohnungsbesitzer der Gemeinde Wildhaus-Alt St. Johann nahmen die Einladung zur «Bürgerversammlung» an und liessen sich aus erster Hand informieren. Ihr zentrales Anliegen war die Gleichstellung mit Einheimischen bei den Bergbahntarifen.
Adi Lippuner
Im Einsatz für die Besitzer von Zweitwohnungen – (von links) Gemeindepräsident Rolf Züllig; Präsident von Toggenburg Tourismus, Ueli H. Burkart; die scheidende Tourismusdirektorin Christine Bolt und der neu amtierende Geschäftsführer von Toggenburg Tourismus, Roger Meier. (Bild: Adi Lippuner)

Im Einsatz für die Besitzer von Zweitwohnungen – (von links) Gemeindepräsident Rolf Züllig; Präsident von Toggenburg Tourismus, Ueli H. Burkart; die scheidende Tourismusdirektorin Christine Bolt und der neu amtierende Geschäftsführer von Toggenburg Tourismus, Roger Meier. (Bild: Adi Lippuner)

WILDHAUS-ALT ST. JOHANN. Bei einem Aufmarsch von über 400 Personen von insgesamt 1200 eingeladenen Zweitwohnungs- und Ferienhausbesitzern entspreche die Veranstaltung, wie Gemeindepräsident Rolf Züllig feststellte, einem Bedarf. Nach der ersten Durchführung von einem Jahr – damals platzte die Mehrzweckhalle Chuchitobel aus allen Nähten – wurde die zweite Versammlung am Freitagabend in der katholischen Kirche in Alt St. Johann durchgeführt.

Auf dem Programm standen Informationen von Seiten der Gemeinde, der Bergbahnen und des Tourismus. «Die Region wird bis im Jahr 2020 zur attraktivsten Destination der Ostschweiz», so die Vision von Rolf Züllig. Diese Aussage basiere auf einem Masterplan, der durch eine Arbeitsgruppe erarbeitet wurde und vier Haupthandlungsfelder beinhaltet. Neue Tophotels, Stärkung und Verbesserung der Parahotellerie, einheitlicher Auftritt der Bergbahnen und breite Angebote für Aktivitäten zu schaffen, dies die Schlagworte. Im Kern geht es darum, das Obertoggenburg als Region zu positionieren und zeitgerecht zu vermarkten.

Diskussion um Tarif

Bereits vor einem Jahr kam lautstark der Ruf der Ferienwohnungsbesitzer, bei den Bergbahn-Tarifen gleich behandelt zu werden wie die Einheimischen. Diesem Wunsch musste Urs Gantenbein, Geschäftsführer der Bergbahnen Wildhaus AG, eine Absage erteilen. «Die Begehrlichkeiten sind sehr gross, sowohl Bewohner aus dem Werdenberg als auch aus dem Toggenburg würden gerne vom vergünstigten Tarif profitieren. Die Vertreter aller Bergbahnen haben sich an einer Klausurtagung darauf geeinigt, nur den Einwohnern der Standortgemeinden, also Wildhaus-Alt St. Johann und Grabs den Einheimisch-Tarif zu gewähren.»

Damit stehe auch fest, dass die Gemeinde Stein, welche per 1. Januar 2013 mit Nesslau-Krummenau fusioniere, nicht mehr von der bisher gewährten Vergünstigung profitieren könne. Angesichts dieser klaren Haltung – und vor allem auch mit Blick auf die Ertragslage der Bergbahnen – sei es leider nicht möglich, dem Wunsch der Zweitwohnungsbesitzer zu entsprechen. Bezüglich der Tarifgestaltung informierte Urs Gantenbein, dass die Tarife auf dem Niveau des Vorjahrs bleiben, einzig der Preis für die Sommerkarte werde angehoben.

Heirat oder Konkubinat

Dass im obersten Toggenburg alle Bergbahnen am gleichen Strick und in die gleiche Richtung ziehen müssen, ist für Rolf Züllig unbestritten. «Ob dies in Form einer Heirat oder durch ein Konkubinat realisiert wird, das werden die Bergbahnen entscheiden.»

Der so zugespielte Ball wurde von Urs Gantenbein aufgenommen. Er stellte den gemeinsamen, visuellen Auftritt der Bergbahnen vor. Dieser lehnt sich an den neuen Auftritt von Toggenburg Tourismus an und soll die Einheit der Region auch in dieser Beziehung festigen.

Während der Schneemonate will die Region weiterhin aufs Skifahren für alle Alterskategorien setzen. Dazu gibt es Angebote fürs Winterwandern. In der «Nicht-Schneezeit», so der touristische Ausdruck, steht Wandern an erster Stelle. Zudem sollen im Bereich Biken entsprechende Angebote geschaffen werden.

Roger Meier, neuer Geschäftsführer von Toggenburg Tourismus und Nachfolger von Christine Bolt, hatte an seinem ersten Arbeitstag einen kurzen Auftritt an der Versammlung.

Die scheidende Tourismusdirektorin informierte, dass sie sich nach Ende ihrer Anstellung Ende Dezember ein halbes Jahr Auszeit in Südamerika gönnen werde, um dann als Bewohnerin einer Ferienwohnung wieder ins oberste Toggenburg zurückzukehren.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.