Zweitwohnungsanteil reduziert

HUNDWIL. Gemäss der Verordnung über Zweitwohnungen wies die Gemeinde Hundwil 2012 einen Zweitwohnungsanteil von über 20 Prozent auf und fiel somit unter den Geltungsbereich der Verordnung. Dies bedeutete Einschränkungen in der Bewilligung und im Ausbau von Zweitwohnungen.

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HUNDWIL. Gemäss der Verordnung über Zweitwohnungen wies die Gemeinde Hundwil 2012 einen Zweitwohnungsanteil von über 20 Prozent auf und fiel somit unter den Geltungsbereich der Verordnung. Dies bedeutete Einschränkungen in der Bewilligung und im Ausbau von Zweitwohnungen. Deshalb wurde ein Antrag für ein Löschungsgesuch beim Bund eingereicht.

Nachdem die Gemeinde im GWR (Gebäude- und Wohnungsregister) die Nutzungsarten aller Wohnungen überprüft, korrigiert und ergänzt hatte, wurde ein Zweitwohnungsanteil von 13,9 Prozent festgestellt. Diese Feststellung wurde vom ARE (Bundesamt für Raumentwicklung) nach der Überprüfung bestätigt. Somit fällt die Gemeinde Hundwil neu nicht mehr unter den Geltungsbereich der Verordnung. Die Reduktion von 20 auf 13,9 Prozent rührt gemäss einer Mitteilung der Gemeindekanzlei daher, dass für die erste Berechnung (durchgeführt durch das ARE) die Nutzungsarten der Wohnungen im GWR nicht vollständig erfasst worden waren. Wohnungen, welche keiner Nutzungsart zugewiesen waren, wurden automatisch dem Zweitwohnungsanteil angerechnet. (gk)