Zweitletzte Wanderung in diesem Jahr

Letzten Dienstag, 4. Oktober, bestritten 31 Seniorinnen und Senioren folgende Wanderroute: Schwägalp, Säntis-Schwebebahnen 1352 m, Gmeinenwisen 1353 m, Dreckloch 1230 m, Hinterstelzenboden 1230 m, Dunkelboden 1150 m, Lutertannen 1030 m, Laad 1029 m, Rietbad 924 m.

Ernst Roth
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31 Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben kürzlich an der Seniorenwanderung teilgenommen. (Bild: PD)

31 Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben kürzlich an der Seniorenwanderung teilgenommen. (Bild: PD)

Letzten Dienstag, 4. Oktober, bestritten 31 Seniorinnen und Senioren folgende Wanderroute: Schwägalp, Säntis-Schwebebahnen 1352 m, Gmeinenwisen 1353 m, Dreckloch 1230 m, Hinterstelzenboden 1230 m, Dunkelboden 1150 m, Lutertannen 1030 m, Laad 1029 m, Rietbad 924 m.

Nur circa ein halbes Dutzend der Teilnehmenden kannten diese Route. Das Wanderleiterpaar Anita Schmid und Franz Schäfli hatte somit die dankbare Aufgabe, den meisten Mitwandernden etwas Neues zu zeigen. Und es hat sich gelohnt diese abwechslungsreiche Wanderung am Fusse des Säntismassivs mitzumachen. Es war deshalb abwechslungsreich, weil die Wanderung durch Bergwiesen abwechselnd mit Waldpartien und insbesondere durch viele Moorlandschaften von nationaler Bedeutung führte.

Gestartet sind wir bei der Postautohaltestelle Schwägalp Säntisschwebebahn in Richtung Dreckloch. Da draussen spürte man nichts mehr vom Rummel der Schwägalp – nur noch herrliche Berglandschaft und saubere Luft – einfach purer Genuss. Nach dem Dreckloch gelangten wir durch einige lichte Waldstücke zum Hinter Stelzenboden. Es ging weiter zum Dunkelboden, und nach einer weiteren kleinen Wegstrecke erreichten wir nach circa 1,5 Stunden Lutertannen. Hier machten wir Zvierihalt. Rita Breitenmoser überraschte uns mit feinen warmen und kalten Getränken und mit von der Wanderleiterin gebackenen Süssigkeiten. Die Überraschung war gelungen und war ein weiterer Aufsteller auf dieser Wanderung. Vielen Dank, liebe Rita und Anita!

Nach diesem genussvollen Zvieri ging es weiter nach Laad, wo wir gegenüber den Hinterfallenkopf mit seinen schroffen Felspartien erblickten. Nach der Unterquerung der Skilifte, die leider nicht mehr in Betrieb sind, kamen wir zur Schwefelquelle von Rietbad. Die Schwefelquelle hatte bis zum Brand im Jahre 1988 eine 500jährige Bädergeschichte. Seit wenigen Wochen sprudelt die Schwefelquelle wieder. Die Brunnen im Wald und an der Hauptstrasse sind frisch renoviert. Verantwortlich dafür sind vier Ortsansässige, die nicht mehr zuschauen wollten, wie das historische Quellsystem nach und nach zerfällt. Sie taten es für Gottes Lohn. Bravo!

An der Posthaltestelle Rietbad endete die Wanderung.

Die nächste und letzte Wanderung in diesem Jahr findet am 18. oder 25. Oktober statt. Route: Mühlrüti–Hulftegg–Hörnli –Allenwinden–Mühlrüti. Auskunft erteilt Toni Meier unter Telefon 071 983 00 87.