Innerrhoderinnen nicht zu schlagen: Zweites Derby, zweiter Sieg

UH Appenzell schlägt Waldkirch-St.Gallen nach Verlängerung und bleibt Tabellendritter in der NLB.

Nicole Fässler
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Insbesondere ab dem dritten Spielabschnitt wurde die Partie zwischen Appenzell und Waldkirch-St.Gallen hart geführt.

Insbesondere ab dem dritten Spielabschnitt wurde die Partie zwischen Appenzell und Waldkirch-St.Gallen hart geführt.

Bild: Monika Schmid

Direkt nach der Weihnachtspause stand am Wochenende das Ostschweizer-Derby in der NLB auf dem Programm. Dabei traf der Tabellendritte UH Appenzell auswärts auf den Tabellenvierten Waldkirch-St.Gallen an. Im Hinspiel setzten sich die Appenzellerinnen zu Hause mit 5:2 durch. Und auch auswärts waren sie erfolgreich. Die Inner- rhoderinnen gewannen 4:3 nach Verlängerung.

UH Appenzell kam gut ins Spiel. Nach drei Minuten verwertete Eliane Störi im Slot das Zuspiel von Samira Eberle zur erstmaligen Führung. Im Anschluss, in der 13. und 17. Minute, nutzten die St.Gallerinnen Unkonzentriertheiten in der Appenzeller Defensive aus und gingen 2:1 in Führung. Aber die Appenzellerinnen reagierten gut und stellten noch vor der Pause wieder her. Rebecca Gmünder erzielte den Treffer auf Pass von Gabriela Graf. Das zweite Drittel verlief ähnlich. Beide Teams schenkten sich nichts und kämpften um jeden Ball. Es wurden zahlreiche Chancen herausgespielt, die aber entweder von der gegnerischen Verteidigung oder der Torfrau begraben wurden. So lautete der Spielstand auch nach 40 Spielminuten 2:2.

Emotionen im Schlussdrittel

Zu Beginn des dritten Spielabschnitts gelang Eliane Störi ein weiterer Treffer auf Pass von Samira Eberle. Im Anschluss wurde das Spiel härter und die Emotionen grösser. Die Unparteiischen griffen aber nur wenig ins Spielgeschehen ein. Als eine Appenzeller Verteidigerin in die Bande gedrückt wurde, lief das Spiel weiter und die St.Gallerinnen glichen die Partie aus. Nach überhartem Körpereinsatz mussten die Innerrhoderinnen dann in Unterzahl auftreten, wovon Wasa aber nicht profitieren konnte. Zwei Minuten vor Spielende wurde dann eine Strafe wegen Reklamierens gegen die St.Gallerinnen ausgesprochen. Aber auch die Spielerinnen des UH Appenzell konnten den Vorteil nicht nutzen und so ging es in die Verlängerung. In dieser bekamen beide Teams eine Strafe wegen Reklamierens. Kurze darauf musste eine weitere St.Gallerin auf der Strafbank Platz nehmen aufgrund überharten Körpereinsatzes. Die Appenzellerinnen fanden nun viel Platz vor und nutzten dies: Lea Fritsche erzielte den vielumjubelten Siegestreffer mit einem satten Schuss ins weite Eck.

UH Appenzell sicherte sich dank des Treffers verdient den Zusatzpunkt und belegt weiter den dritten Tabellenrang in der NLB. Die nächste Partie bestreiten die Innerrhoderinnen am Sonntag, 12. Januar, gegen Unihockey Basel Regio. Der Anpfiff in der Turnhalle Gringel in Appenzell ist um 15 Uhr.