Zweiter Standort ist ein Anliegen

WATTWIL. Kinderstimmen dringen durch die Tür. In der Kita Bärehuus werden die Kleinen gerade für einen Ausflug in den Schnee umgezogen. «Wir gehen jeden Tag mit den Kindern nach draussen», sagt Cornelia Leuzinger, Leiterin der Kindertagesstätte Bärehuus in Wattwil.

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WATTWIL. Kinderstimmen dringen durch die Tür. In der Kita Bärehuus werden die Kleinen gerade für einen Ausflug in den Schnee umgezogen. «Wir gehen jeden Tag mit den Kindern nach draussen», sagt Cornelia Leuzinger, Leiterin der Kindertagesstätte Bärehuus in Wattwil.

Es fehlt der Platz

Seit April 2011 führt die Kita Wattwil zwei Gruppen mit je zwölf Kita-Plätzen. Angefangen hat die Kita vor 20 Jahren in Bunt, später wechselte der Standort an die Rickenstrasse. Bis vor vier Jahren hat man stets zwölf Plätze angeboten. Doch die Nachfrage stieg immer mehr. Das sagt auch Cornelia Leuzinger: «Wir können derzeit kaum neue Kinder aufnehmen. Es fehlt der Platz.» Deshalb sei ein zweiter Standort schon länger ein Bedürfnis gewesen. Mit einer Kita in Ebnat-Kappel könnte man allenfalls auch weitere Kinder aus dem Obertoggenburg neu am zweiten, näher gelegenen Ort betreuen. «Oder auch Kinder, deren Eltern in Ebnat-Kappel arbeiten», fügt Leuzinger hinzu.

Kleinkind bis Primarschüler

Ein Stockwerk höher sitzt die Auszubildende im dritten Lehrjahr mit einem Baby am Tisch, welches einen frisch zubereiteten Brei geniesst. «Das Baby ist bei uns in der Eingewöhnungsphase», sagt die Krippenleiterin. Die Bezugsperson sei in dieser Zeit immer die gleiche, damit das Kind Vertrauen aufbauen könne. «Es kommt durchaus vor, dass ein Kind vom Kleinkind- bis zum Primarschulalter bei uns ist.» Deshalb sei es wichtig, die Eltern über die geplante zweite Kita zu informieren. Wenn sich ein Kind in Wattwil wohl fühle, wolle man es nicht aus der gewohnten Umgebung reissen.

Vorfreude auf zweite Kita

Angedacht wäre laut Cornelia Leuzinger, dass eine Mitarbeiterin aus Wattwil in Ebnat-Kappel mitarbeitet. Dies auch, damit die Kinder, die allenfalls wechseln, trotzdem ein bekanntes Gesicht vorfinden. «Wir würden uns alle sehr über einen zusätzlichen Standort freuen», sagt Cornelia Leuzinger. (masi)

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